Mühlbachtrasse
Die Mühlbachtrasse ist ein maßgeblicher Teil der Neugestaltung der Neuen Stadtmitte Eislingens mit dem Ziel, mehr Lebensqualität für die Eislinger Bürgerschaft zu schaffen. Auch die Stadtteile Süd und Nord können dadurch noch stärker zusammenwachsen.
Plätze zum Verweilen und Einkaufen entstehen
Durch den Abbruch der bisherigen Straßenbrücke für den Kraftfahrzeugverkehr und durch die Verlegung der Straße an den Rand der Innenstadt kann eine intakte und belebte Innenstadt mit qualitätvollem Wohnumfeld und Plätzen zum Verweilen und Einkaufen entstehen. Für den Süden von Eislingen kann damit die Wiederbelebung der Nahversorgung sowie die Entwicklung von Flächen für den Wohnungsbau verbunden sein. Auf der Nordseite, für das Umfeld von Schloss und Rathaus zeichnet sich ein zentraler verkehrsfreier Platz für die Bürger ab. Dieser bietet einen Ort der Begegnung, Erholung, Austausch und Repräsentation. Ein solcher Platz existiert bisher in Eislingen nicht.
Der Verkehr ist gut aufgehoben
Bei der Verwirklichung der Mühlbachtrasse nimmt diese künftig einen Verkehr von rund 11.100 bis 12.000 Kraftfahrzeuge pro Tag auf. Die Stuttgarter Straße zwischen Mühlbachstraße und Hauptstraße wird um rund 5.100 Kfz/24h entlastet. Dazu ist eine Umorientierung innerstädtischer Verkehrsrelationen mit insgesamt rund 5.500 bis 6.000 Kfz/24h auf die am Stadtrand liegenden Ost- und Westtangente zu erwarten.
Informationen rund um die Baumaßnahme
Zur Pressemitteilung "Historischer Tag für Eislingen" vom 29.06.2026
Zur Pressemitteilung "Einweihung der Mühlbachtrasse und Tag der Städtebauförderung" vom 17.06.2026
Zur Pressemitteilung "Bauarbeiten der Mühlbachtrasse gehen in die Schlussphase" vom 24.04.2026
Zur Pressemitteilung "Mühlbachtrasse: Der Rohbau steht" vom 08.12.2025
Zur Pressemitteilung "Baufortschritt bei der Mühlbachtrasse" vom 30.07.2025
Zur Pressemitteilung "1.200 Tonnen kommen in Bewegung" vom 28.04.2025
Zur Pressemitteilung "Mühlbachtrasse nimmt weiter Gestalt an" vom 29.01.2025
Zur Pressemitteilung "Historischer Spatenstich in Eislingen" vom 27.09.2024
Die Deutsche Bahn baut als Bauherrin die Eisenbahnüberführung Eislingen (Block 3-6) unter den bestehenden Gleisen neu. Im Zuge des Neubaus führt die Deutsche Bahn Maßnahmen an der Oberleitung und der Steuerungstechnik durch. An der Eisenbahnüberführung anschließend verlaufen auf dem Grundstück der Stadt Eislingen die sogenannten Grundwasserwannen (Block 1-2 und 7-9), bei diesen ist der Bauherr die Stadt Eislingen. Der Straßenaufbau und der Gehwegaufbau innerhalb des Stahlbetonbauwerks ist ebenfalls Eigentum der Stadt Eislingen, welche deshalb für diesen Teil der Bauherr ist.
Die Kosten werden laufend fortgeschrieben.
Nach erfolgtem Rückbau der Hauptstraßenbrücke gestaltet die Stadt den Schlossplatz neu und erweitert den bereits im Jahr 2016 hergestellten Platzbereich um das neue Rathaus und des Geschäftshauses bis zum Schloss und die Schlossstraße.
Die einzelnen Bauphasen im Detail
Für die Dauer der Verbauarbeiten in den Bahnsteigbereichen muss der jeweilige Bahnsteig gesperrt werden. Bis zum Einbau der Bahnsteighilfsbrücken wird der Bahnsteig temporär hergestellt.
Im Zuge der Bauphase 3 wird das Gleis 4 gesperrt und ausgebaut.
Nach Abschluss der Aushubarbeiten wird die Filterschicht im Bereich der Blöcke 4 bis 6 eingebaut. Zudem wird die Verschubbahn in den Blöcken 4 und 6 hergestellt.
Zudem beginnt die Herstellung des Blockes 4 in der Herstellungsbaugrube (Block 2+3) südlich der Bahntrasse.
Nach Einschub der Blöcke werden die Hilfsbrücken in den Gleisen 1,2 und 3 wieder ausgebaut. Parallel hierzu wird das Gleis 4 wieder eingebaut.
Nach Fertigstellung der Blöcke 1-3 wird der Bahnsteig 1 im Bereich der neuen Querung wiederhergestellt (inkl. Ausbau Bahnsteighilfsbrücke Gleis 1).
Parallel hierzu werden die Stützwände südlich des Blockes 1 betoniert.
Abschließend wird die Baustelle zurück gebaut.
Im blau markierten Bereich wird das Gelände angepasst. Es finden Abschlussarbeiten statt bevor die Baustelle schließlich abgeschlossen und geräumt wird.