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Update: Trinkwasserverunreinigung in Eislingen


Bei einer routinemäßigen Probenentnahme des Zweckverbandes Kornberggruppe im Hochbehälter „Boller Sattel“ wurde nach Auswertung der Laborergebnisse am 5. August eine Verunreinigung des Wassers mit E. Coli und Enterokokken festgestellt.

Die Chlorierung des Wassers wurde umgehend erhöht, noch bevor klar war, um welche Bakterien es sich handelte. Das Gesundheitsamt Göppingen erließ anschließend ein Abkochgebot für insgesamt zehn Kommunen im Landkreis Göppingen und für Weilheim/Teck im Landkreis Esslingen.

Muss noch abgekocht werden?

Das Abkochgebot gilt nach wie vor für große Teile Eislingens. In Eislingen Süd muss ohne Ausnahme das Wasser abgekocht werden. In Eislingen Nord ebenfalls, mit Ausnahme der „Hochzone Eislingen“ mit den Gebieten Strutt, Vogelgarten, Ebene und Mittelklinge. Der Ortsteil Eschenbäche ist ebenfalls nicht betroffen. Eine Auflistung der Straßen, die nicht betroffen sind, steht auf der städtischen Website unter www.eislingen.de/abkochgebot.

Wie lange gilt das Abkochgebot?

Für eine Aufhebung des Abkochgebots müssen in der Folge drei unauffällige Trinkwasserbefunde vorliegen. Nach Mitteilung des Gesundheitsamt Göppingen ist mit einer Aufhebung frühestens am Freitag, 13. August zu rechnen. Die Stadtverwaltung informiert über die örtliche Presse und auf der städtischen Website, sobald das Trinkwasser wieder einwandfrei ist und das Abkochgebot aufgehoben wird. Neben der Probenentnahme werden die großen Flächen der Kammern nach Schäden, wie witterungsbedingte Risse abgesucht. Bis jetzt konnte die Ursache aber noch nicht ausfindig gemacht werden.

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Redakteur / Urheber
PSE (Pressestelle Stadt Eislingen/Fils)