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200 Jahre Feuerwehr Oyonnax


Mit einer prunkvollen Parade läutete die Feuerwehr Oyonnax ihr 3-tägiges Jubiläumsfest ein. Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein eindrucksvoller Umzug quer durch die Stadt. Die Abordnung der Feuerwehr Eislingen wurde partnerschaftlich in die Reihen der Umzugsteilnehmer aufgenommen und von zahlreichen Zuschauern am Straßenrand mit Applaus begleitet. Die Parade mit rund 200 Teilnehmern ging quer durch die Stadt und endete in der Stadtmitte am Museum Grande Vapeur, an dem die Jubiläumsfeierlichkeiten an den darauffolgenden Tagen stattfanden.

„Wir sprechen zwar nicht die gleiche Sprache, aber die Verständigung funktioniert sehr gut, weil wir die gleiche Leidenschaft „Feuerwehr“ haben. Das macht unsere Freundschaft aus“, sind sich der Eislinger Kommandant Jürgen Reick, Jugendfeuerwehrwart Martin Rapp und Michael Neukirch einig. Der Anfang der noch jungen Freundschaft wurde erst vor kurzem beim Stadtfest in Eislingen geschlossen. Schnell wurde klar, dass die Verbindung sehr gut passt.

von links nach rechts: Michael Neukirch, Martin Rapp und Jürgen Reick vor einem Einsatzfahrzeug der Oyonnaxer Feuerwehr.
Eine kleine Delegation der Eislinger Feuerwehr reiste erstmals nach Oyonnax, um die neue Verbindung erfolgreich zu festigen und auszubauen. (Im Bild von rechts nach links: Kommandant Jürgen Reick, Martin Rapp und Michael Neukirch).

Der Umzug war nur ein Teil des Besuchsprogramms rund um das 200-jährige Jubiläum. Am Vormittag standen die Besichtigung eines Sägewerks, einer Plastikfabrik und ein Bauprojekt im mittelalterlichen Stil auf der Agenda, die den Eislinger Gästen einen ersten Eindruck von der industriellen Prägung der französischen Partnerstadt vermittelte. Ein großer Teil der lokalen Unternehmen sind kunststoffproduzierende Firmen, weshalb die Feuerwehr speziell ausgestattete Fahrzeuge benötigt, um dort einen Brand erfolgreich bekämpfen zu können.
„Es war sehr informativ, die Stadt Oyonnax bei dieser Gelegenheit in all ihren Facetten kennen zu lernen“, fasste Kommandant Jürgen Reick seine Eindrücke zusammen.

Auf Grund der tollen Gastfreundschaft fühlten sich die Eislinger Feuerwehrkameraden bereits am dritten Tag fast wie ein Mitglied der "Sapeurs-Pompiers". Als Ehrengäste nahm die 3-köpfige Eislinger Delegation an einem offiziellen Festakt teil, in deren Mittelpunkt Beförderungen und Ehrungen standen. Nach dieser Zeremonie führte der pensionierte Feuerwehrmann Gérard Loomans durch das Feuerwehr-Museum, das in einem alten Fabrikgebäude eingerichtet wurde. Die informative und interessante Führung gab einen Einblick in die Historie der Oyonnaxer Wehr und bot einen wunderbaren Rahmen für die gegenseitige Übergabe der Gastgeschenke.  

Die Jubiläumsfeierlichkeiten am Abend wurden begleitet von gutem Essen und Live-Musik. In guter Gesellschaft ließ man gemeinsam den letzten Abend ausklingen, bevor am nächsten Morgen auch schon das „Au Revoir“ vor der Tür stand. Abgerundet wurde der Besuch bei einer Fahrt mit dem Teleskopmast, um die Stadt aus der Vogelperspektive zu betrachten. Mit mehreren Einsatzfahrzeugen und Blaulicht wurde die Eislinger Delegation dann herzlich verabschiedet.

„Der warmherzige Empfang und die liebenswürdige Gastfreundschaft haben uns bei unserem ersten Besuch in der Partnerstadt sehr beeindruckt. Unsere Kameraden wissen das zu schätzen und wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Aufeinandertreffen“, bilanzierte Feuerwehrkommandant Jürgen Reick den ersten Aufenthalt der Eislinger Feuerwehr bei den Kameraden in Oyonnax.

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