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Sommerferienprogramm: Stadt kürt Rathauskönig


Jede Menge Spaß war für die Kinder angesagt, die sich für die Jagd nach der roten Rathausmaus beim Sommerferienprogramm angemeldet hatten. Denn am Ende eines lebhaften Nachmittags konnte jeder eine stattliche Anzahl von Punkten auf der Haben-Seite verbuchen. Die Nase deutlich vorn hatte der 10-jährige Eric Adrian. Verdient darf sich der glückliche neue Rathauskönig ein Jahr lang mit dem Titel schmücken.


15 Kinder hatten sich beim Sommerferienprogramm angemeldet, um das Rathaus im Spiel und mit viel Spaß zu erkunden.

Nach der Begrüßung durch die Pressestelle stand die offizielle Akkreditierung als „Besuchskind“ mit Name und Stadtlogo an, mit der ein kleiner Ausnahmestatuts verbunden war. Und dann ging es auch schon schnurstracks los zu den fünf Stationen.

Mit dem Rundgang verbunden waren leichte Quizfragen, die auch die kleinsten Teilnehmer mit ein bisschen Rateglück leicht beantworten konnten.  Auf der Agenda stand ein Besuch im Bürgerbüro, im Tiefbauamt, im Ordnungsamt und bei den Liegenschaften. Ein strammes Programm, bei dem der Wunsch auf eine Stippvisite beim Oberbürgermeister ganz oben auf der Liste stand.

So groß wie die Neugier, so klein war die Scheu. Nach einem ersten Hallo der kleinen Besucher wurde die Schaltzentrale der Macht genau unter die Lupe genommen. Und mit der ersten Sitzgelegenheit im Blick, war der runde Besprechungstisch schneller belegt als jede Schulbank in der Stadt. Erstaunt über die sympathisch lockere Art eines Oberbürgermeisters wurde sicherheitshalber nochmals nachgehakt: „Bist du auch der echte Oberchef?“ Nachdem alle wichtigen Fragen geklärt waren, ging's gut eingestimmt weiter in den Großen Sitzungssaal.

Fast wie im echten Leben. Die Nachwuchs-Gemeinderäte beteiligten sich eifrig am Gespräch mit Oberbürgermeister Klaus Heininger
Fast wie im echten Leben: Viele Meinungen auf viele Fragen. Die Nachwuchs-Gemeinderäte hatten im großen Sitzungssaal einige Antworten parat, die OB Heininger zum Schmunzeln brachte.

Es benötigte dort aber mehrere Anläufe, bis er den Punkt für die richtige Anzahl der Gemeinderäte vergeben konnte und die geschätzte Zahl der Einwohner katapultierte den Oberbürgermeister in Sekunden zum Stadtoberhaupt einer 300.000 Einwohner zählenden Großstadt.

Begehrt war auch die Anprobe der Baustellenausrüstung im Tiefbauamt, das Scannen der Finger in der Meldebehörde oder das Bilderquiz im Sachgebiet Immobilien. Beim Test der Geschwindigkeitsmessanlage im Rathausflur kam vielleicht doch eher unbeabsichtigt die schnittige Fahrweise des einen oder anderen Elternteils ans Licht: „Mein Papa fährt dauernd schnell und wir geben immer Gas!“ kommentierte ein kleiner Eislinger und bestätigte bei dieser Gelegenheit „Kindermund tut Wahrheit kund".

Mit Pizza und Getränken ging der Nachmittag eigentlich viel zu schnell vorbei und bei der Siegerehrung auf den großen Sitzstufen im Foyer durfte sich jeder noch einen kleinen Sachpreis aussuchen – der Rathauskönig natürlich zuerst. Zur Auswahl standen Power Banks, Stifte oder Reisespiele für die Kreativen, Glitzerduschgel und Haarschmuck für die Modebewussten oder Schwimmbrille und Tischtennisschläger für die Sportlichen .
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