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Die Vortragsreihe „Meine Wurzeln“ befasst sich mit den Stationen der Flucht


In der Vortragsreihe „Meine Wurzeln“ sprechen Menschen über ihre Wurzeln und die Mühen, sich eine neue Heimat aufzubauen. Dieses Mal liegt der Schwerpunkt auf einer der Stationen der Flucht. Am Mittwoch, 26.06.2019 um 18:00 Uhr gibt Leon Held einen Einblick in das Leben und Arbeiten in einem Flüchtlingscamp im Nahen Osten. Die Veranstaltung findet im großen Foyer der Eislinger Stadthalle statt.

Tausende Flüchtlinge leben und arbeiten in jordanischen Flüchtlingscamps. Nach westlichen Maßstäben unter schwierigen Lebensbedingungen. Leon Held aus Eislingen verbrachte 11 Monate in Jordanien. Unter anderem einige Zeit in einem jordanischen Flüchtlingscamp. Der Eislinger berichtet aus erster Hand über die Lebenssituation der Menschen im Camp und gibt erstaunliche Einblicke in ein Land, das als Auffangbecken für Flüchtlinge gilt aber gleichermaßen als Stabilisator im Nahen Osten.
 
Ihm gelingt es mit seinem Vortrag und einer Power-Point Präsentation mit vielen Bildern, einen intimen Blick auf die Lebensumstände zu werfen, die für die Meisten unvorstellbar sind, die aber für viele Flüchtlinge in Eislingen zeitweise Alltag waren. Nicht in Jordanien, aber in der Türkei, Libyen oder in Italien. „Uns ist wichtig, dass wir die schwierigen Phasen einer Flucht nicht ausblenden, sondern uns klar machen, welche Hürden zu überwinden und welche Verhältnisse zu überstehen waren, um letztlich nach Deutschland zu kommen“, betont die Eislinger Integrationsmanagerin und Initiatorin der Vortragsreihe, Renate Völlinger. „Die Reihe „Meine Wurzeln“ bietet hierfür die richtige Plattform um alle Aspekte der Flucht zu beleuchten, ein offenes Gespräch anzubieten und die verschiedenen Ansichten abzugleichen“.

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