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Mit Gartenhacke und Schaufel für Biene & Co


Die Pestalozzischule legt im Schulhof Beete mit Blühpflanzen an. In Zusammenarbeit mit der Stadt Eislingen wird damit ein kleiner Baustein zur Förderung der Biodiversität realisiert.

Eine kurze Besprechung zum Einsatz der richtigen Arbeitsgeräte und zur Anordnung der Pflanzen sicherte das theoretische Grundwissen des Schulprojekts.

Eine kurze Besprechung zum Einsatz der richtigen Arbeitsgeräte und zur Anordnung der Pflanzen sicherte das theoretische Grundwissen des Schulprojekts.

Zwei hohe Lindenbäume säumen den Eingangsbereich im Schulhof der Pestalozzischule. Während der Blütezeit sind sie bereits ein Lieblingsplatz für Bienen. Nun wird auch der Bereich darunter bienenfreundlich. Die Fläche wurde von Schülerinnen und Schülern der Pestalozzischule mit heimischen Stauden bepflanzt, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten blühen und Bienen und Hummeln Futter bieten.

Im Herbst werden zusätzlich Zwiebeln für Frühjahrsblüher gesetzt, so dass der Eingangsbereich künftig das ganze Jahr etwas fürs Auge und Insekten bietet. Wolfgang Beyer, Schulleiter der Pestalozzischule, freut sich: „Unser Eingang sieht jetzt richtig einladend aus und wir können damit einen kleinen Beitrag für den Erhalt der Insektenwelt leisten.“

Bei Planung und Pflanzenauswahl wurde die Pestalozzischule durch Birgit Hoffmann vom Planungsamt der Stadt Eislingen fachkundig unterstützt, Martina Ruckwied, Leiterin der Stadtgärtnerei half mit ihrem Team bei der praktischen Umsetzung. An der Gartenaktion selbst waren Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 beteiligt. Für manchen ein ungewohnter Kontakt mit Erde und Pflanzen und auch so manches Getier, das beim Umgraben entdeckt werden konnte, sorgte für erstaunte Gesichter.

Nachdem die Beete eine zunächst provisorische Umzäunung erhalten hatten, konnte die Umgestaltung losgehen. Die Stadtgärtnerei brachte frische Erde, lieferte die Stauden und Arbeitsgeräte wie Hacke, Rechen und Grabschaufel. Birgit Hoffmann übernahm die Verteilung und Betreuerin Brigitte Schrag-Beyer setzte zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die Pflanzen ein. Dabei wurde auch manche Frage laut: „Warum heißt die Pflanze Storchschnabel?“, war nur eine davon. Und auch sonst waren manche Namen der Pflanzen nicht ganz so geläufig: Akelei, Wasserdost, Christrose oder Waldgeißbart. Pflanzen, die sich auch an einem nicht ganz so sonnigen Standort wohlfühlen. Für die Projektgruppe der Klasse 5 wird das Gießen bei Trockenheit und das Pflegen der Bepflanzung zum neuen Aufgabengebiet gehören. Und so können ab sofort alle Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen, die Nutzung durch Tiere und die Veränderungen im Jahresablauf direkt vor ihrer Schule beobachten.
 
Wolfgang Beyer und Birgit Hoffmann sehen die Pflanzaktion als gelungene Verbindung von Biodiversität und Gestaltung. Es ist ein weiterer, kleiner Beitrag der Schule zur Unterstützung heimischer Insekten und der Artenvielfalt. Vor einiger Zeit wurde bereits an der Südseite der Schule mit Schülern ein Insektenhaus gebaut und aufgestellt. Und für Zukunft haben beide weitere Ideen für Schulprojekte, um die Artenvielfalt im Schulbereich zu fördern und erlebbar zu machen.
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Pestalozzischule / Stadt Eislingen