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Der Integrationsausschuss geht in die 2. Runde


Der Integrationsausschuss vertritt seit 2016 die in Eislingen lebenden Migranten. Dessen Amtszeit läuft in diesem Jahr aus. Für den neuen Integrationsausschuss können sich wieder sachkundige Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund bewerben.
 
Seit vielen Jahren engagieren sich sowohl ausländische als auch deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund, gemeinsam mit Vertretern aus dem Gemeinderat, Schulen, Kindergärten, Kirchen und der Verwaltung in der Integrationsarbeit. Erweiterte Kompetenzen zeichnen dabei den Integrationsausschuss aus.Er ist beratender Ausschuss des Gemeinderats und berät den Gemeinderat bei allen Fragen, die Bürger mit Migrationshintergrund betreffen.
 
Nicht nur in Eislingen wohnende Ausländer können sich um einen Sitz bewerben. Auch Eislinger mit deutschem Pass, die aber ihre Wurzeln im Ausland haben, können in den Integrationsausschuss berufen werden. Dadurch haben alle in Eislingen wohnenden Migranten ein wirkungsvolles Instrument, ihre Wünsche und Vorstellungen einzubringen. Der Gemeinderat wählt dann aus den Bewerberinnen und Bewerbern die Vertreter für den Integrationsausschuss.


Mitglieder des Integrationsauschusses:

Dem Integrationsausschuss gehören 13 stimmberechtigte Mitglieder an. Davon
  • sieben Gemeinderatsmitglieder und
  • sechs sachkundige Mitglieder mit Migrationshintergrund.
Vorsitzender ist  - in Vertretung von Oberbürgermeister Klaus Heininger - der Integrationsbeauftrage der Stadt Eislingen, Bernd Letzel.

Bewerbungsverfahren:

Bewerben können sich Bürgerinnen und Bürger aus Eislingen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens 3 Monaten ununterbrochen in Eislingen wohnen. Sie sollten Fachkompetenz durch haupt- oder ehrenamtliche Tätigkeit vorweisen können und über gute Deutschkenntnisse verfügen. Es können sich sowohl eingebürgerte Deutsche mit Migrationshintergrund als auch mit einer ausländischen Nationalität zur Wahl stellen.
Interessierte können sich mit einem ausgefüllten Bewerbungsbogen schriftlich bis zum 7. Juni 2019 per Post bei der Stadtverwaltung Eislingen, Schlossplatz 1, 73054 Eislingen, bewerben. Alternativ können Sie den Bewerbungsbogen auch per -E Mail dem Integrationsbeauftragten Bernd Letzel zusenden, der gerne auch weitere Fragen beantwortet.

KONTAKT:
Stadtverwaltung Eislingen/Fils
Bahnhofstraße 15  (1.OG / Raum 1.08)
73054 Eislingen/Fils
Herr
Bernd Letzel
07161 / 804-142
07161 / 804-199
E-Mail senden / anzeigen (b.letzel@eislingen.de)
Der Bewerbungsbogen ist erhältlich
beim Integrationsbeauftragten oder
auf der Menüseite www.eislingen.de/Leben-in-Eislingen/Integration/Integrationsausschuss 

Themen des Integrationsausschusses:

Schwerpunktmäßig bearbeitet der Integrationsausschuss folgende Bereiche: Interkultur, Bildung, Schule, Sprachförderung, Soziales, Kultur, Jugend, Wirtschaft und berufliche Ausbildung.

Weitere Informationen:

Der aktuelle Integrationsausschuss tagte seit 2016 neun Mal und behandelte ein großes Themenspektrum. Ein Projekt war unter anderem die Herausgabe eines Interkulturellen Kalenders, der großen Anklang fand.  Der Ausschuss stieß allerdings zeitweise an seine Grenzen, wenn es um die Realisierung größerer Projekte ging. Für die Zukunft ist deshalb geplant, die Umsetzung individueller Ideen und Konzepte mit externen Arbeitsgruppen auszuarbeiten. Mitarbeiten können interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich nur für die Laufzeit des Projekts organisieren und damit zeitlich nur ganz begrenzt gebunden sind. Koordination und Organisation erfolgt durch den Integrationsausschuss und den Integrationsbeauftragten.
 
Alle Mitglieder des Integrationsausschusses können Anregungen für mögliche Projekte geben und sich dann, je nach Interesse, an der konkreten Ausgestaltung beteiligen. Auch Vorschläge für zu bearbeitende Themen von außen sind willkommen. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden im Integrationsausschuss vorgestellt, beraten und, wenn notwendig, dem Gemeinderat zum Beschluss vorgelegt. Dadurch wird in Zukunft gesichert, dass auch große Integrationsprojekte realisierbar sind.
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PSE (Pressestelle Stadt Eislingen/Fils)