Nachricht

Auftakt zum Literarischen Mai 2019


Der Auftakt des 3. Literarischen Mai in Eislingen unter dem Motto „Von Wunden erzählen können: Heimat?“ fand in der Stadtbücherei statt. Der Göppinger Autor Gerd Kolter und die Berliner Schauspielerin Cornelia Schönwald zeigten anhand einer Auswahl lyrischer und prosaischer Texte die Vielfältigkeit des Heimatbegriffs auf.

Der Göppinger Autor Gerd Kolter (rechts am Pult) und die Berliner Schauspielerin Cornelia Schönwald (linkes Pult) zeigten anhand einer Auswahl lyrischer und prosaischer Texte die Vielfältigkeit des Heimatbegriffs auf.
Cornelia Schönwald (links im Bild) und Gerd Kolter (rechts) gingen in der voll besetzten Stadtbücherei anhand von vielfältigen literarischen Beispielen dem Begriff  "Heimat" nach.


Der Begriff „Heimat“, der gerade wieder im politischen und gesellschaftlichen Diskurs eine Blütezeit erlebt, wird einerseits mit einem Gefühl von Nähe und Verbundenheit und andererseits mit der Furcht vor allem Fremden und Andersartigen assoziiert.

Die Bandbreite der vorgetragenen Beispiele aus der deutschen Literaturgeschichte reichte hier von kanonischen Autoren wie Max Frisch, Joseph von Eichendorff, Theodor Fontane, Friedrich Hölderlin, Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine oder Kurt Tucholsky bis zu relativ unbekannten bzw. mittlerweile vergessenen Autoren wie Hermann Eris Busse, Otto Wilms, Georg Holzwarth oder Franz Innerhofer.

Die interessierten Zuhörer wurden mit der hochaktuellen Frage „Wieviel Heimat brauchen Sie?“ (nach einem Zitat von Max Frisch) konfrontiert. Im gemeinsamen Gespräch mit den Rezitatoren Cornelia Schönwald und Gerd Kolter und den Organisatoren der Veranstaltung, Tina Stroheker, Isabel Gunzenhauser und Ute Schwendemann, konnten die zahlreichen Besucher den Lesungsabend bei einem Glas Wein oder Wasser sowie mit leckerem Fingerfood ausklingen lassen.
^
Redakteur / Urheber
PSE (Pressestelle Stadt Eislingen/Fils)