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Frühlingshaftes Wetter statt Schneesturm


Die Führung auf der Runde Süd am letzten Samstag war gut besucht. 24 interessierte Gäste haben sich bei fast frühlingshaftem Wetter (nicht im Schneesturm wie im Januar) auf dem Weg gemacht, um in rund 2 Stunden überraschendes und verborgenes über die Eislinger Geschichte zu erfahren und zu erkunden.

Gruppenbild der Teilnehmer an der Führung auf dem Geschichtspfad (Bildquelle: PETER RITZ)


Eine interessante Bereicherung während der Führung waren dieses Mal einige  ältere Eislinger und Eislingerinnen, die viele wissenswerte Details und Anektoden zu den unterschiedlichen Geschichtsstelen beigetragen haben. "So machen die Führungen viel Freude", resümierte Moderator Peter Ritz.

Einige Teilnehmer erinnerten sich beispielsweise noch gut an Peter Kohut, den Zwangsarbeiter aus der heutigen Ukraine, der nach dem Krieg in Eislingen blieb und als städtischer Straßenkehrer ein alltägliches Bild in der Stadt war. Oder warum die Weberstraße Schlarbagasse genannt wurde (die müden Eislinger Weber schlurften abends müde von ihren Gütle nach Hause).

Auch die Stele mit dem Manischen faszinierte.  Alt-Bürgermeister Günther Frank parlierte mit Helmut Dees in bestem Manisch, der Jugendsprache der Eislinger seit 1941, einem Rotwelschdialekt. Und Theo Wiedmann war noch sehr wohl bekannt. Sein Friseursalon im Wasen war Treffpunkt der FCler, wie sie sich heute im Café Gromer treffen.

"Ich habe 40 Jahre bei der Firma SÜKO gearbeitet, bin jeden Morgen zur Arbeit nach Eislingen gekommen. Jetzt in Rente möchte ich mal die Stadt sehen,die ich damals überhaupt nicht wahrgenommen habe", berichtete ein Teilnehmer sein Interesse. Vor einem Monat war er von der Führung in NORD durch Karin Schuster beeindruckt gewesen und ist deshalb auch zu der Führung auf der Runde SÜD wieder nach Eislingen gekommen.


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Peter Ritz / PSE