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Die Hexen waren nicht zu (s)toppen


Mit einer stattlichen Abordnung sind die Brandstifter Hexa am Schmotzigen Donnerstag pünktlich ins Eislinger Rathaus gestürmt, um die Machtübernahme für die 5. Jahreszeit einzuläuten. 

Aktionsfoto vom Schmotzigen Donnerstag auf dem Schlossplatz: Die Brandstifter Hexa hielten Gericht mit dem Oberbürgermeister Klaus Heininger
 
Die zahlreichen Besucher rund um den Schlossplatz applaudierten, als Oberbürgermeister Klaus Heininger symbolisch durch Oberhexe Lubrich entmachtet wurde und den überdimensionalen Rathausschlüssel dem Hexenvolk übergab.

Beim anschließenden Narrengericht war die Oberhexe aber erstaunlich milde gestimmt. Im Rückblick auf die Oberbürgermeisterwahl erinnerte sie sich, dass ihre Gegenkandidatin angesichts der Aufgabenfülle doch lieber das Handtuch schmiss. Aber, „man kann sich über unseren Oberbürgermeister nicht beklagen“,  lautete dieses Jahr ihre lammfromme Ansage, die auf dem Schlossplatz einen Applaus erntete. Das vollmundige Bekenntnis kam nicht von ungefähr. Hatte doch das Eislinger Stadtoberhaupt den Hexen erst vor kurzem einen langersehnten Wunsch erfüllt:  Ein eigenes Vereinszimmer steht seit Januar zur Verfügung, in das sich die die Brandstifer Hexa jetzt zu vollster Zufriedenheit einwohnen können. Doch damit nicht genug! Sogar einen Zuschuss für ein neues Häs stellte er in Aussicht. „Mit den neuen Vereinsförderrichtlinien, „klappt das au no mit ein paar Euro für ein neues Gwand“, so OB Heininger. Einzig der Narrenbaum für Eislingen blieb vom großen Wunschbesen noch übrig. Symoblisch besiegelt wurde die neue Freundschaft mit einen feuerroten Halstuch, bestickt mit den Namen der Brandstifter Hexa und des Oberbürgermeisters.
 
Der jährlichen Herausforderung des Hexengerichts konnte er sich dann aber bei aller Freundschaft dann doch nicht entziehen. Fünf kleine Laufräder für einen Parcours standen bereit. Und Quizfragen, die es in sich hatten.

Aktionsfoto vom Schmotzigen Donnerstag auf dem Schlossplatz: Die Brandstifter Hexa hielten Gericht mit dem Oberbürgermeister Klaus Heininger

Mannschaftliche Unterstützung erhielt er vom Leiter des Haupt- und Personalamts, Eberhard Weiler und den städtischen Mitarbeiterinnen Sylvia Sonnentag und Marina Schopp. Lily, eine junge Zuschauerin machte das erfolgreiche Team komplett. Mit Mohrenköpfen zwischendurch sollte die Motivation erhalten bleiben. "Schnell schlucka, bevors weitergoht“, trieb die Oberhexa an. Nach erfolgreichem Zieleinlauf wurde die Schinderei mit flüssigem Hexenelexier belohnt.

Zum Abschluss gab es noch eine kleine Überraschung: Erstmals wurde den Zuschauern Lose feilgeboten, durch deren Verkauf die Waldwunderwochen unterstützt werden sollten.  Die Preise konnten sich sehen lassen. Gestaffelt bis zu einer Höhe von 100 Euro, gab es Gutscheine für den Eislinger Fahrradladen Schall Radsporttechnik. Die Lose gingen sprichwörtlich weg wie warme Semmeln, das mit Sicherheit am Verkaufstalent und am Charme der Brandstifter Hexa lag. Über den stattlichen Erlös von rund 400 Euro dürfen sich jetzt die Kinder der Waldwunderwoche freuen.

Für den guten Ton und für fantasievolle Kostüme sorgten dir Romtreibr aus Rechberghausen, die sich am Ende des Spektakels zusammen mit dem Hexenvolk mit dreifachen „Hex Hex Brandstifter“ verabschiedet haben.

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