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Eine kleine Auszeit vom Weihnachtsstress


Nur ein wenig Zeit, ein Teelicht und einen Punschbecher – mehr hat es nicht gebraucht, um am vergangenen Donnerstag einen weihnachtlichen Impuls in der Adventszeit zu erhalten. Möglich gemacht hat es der Lebendige Adventskalender, der an diesem Abend im Eislinger Rathaus seine Tür öffnete.

Blick von oben ins Foyer: Eine weihnachtliche Kulisse an diesem Abend bot für die rund 30 Gästen der schön geschmückte Weihnachtsbaum, der in Blau und Silber glänzte.
Eine weihnachtliche Kulisse an diesem Abend bot der schön geschmückte Weihnachtsbaum, der in Blau und Silber glänzte.

Auf dem Schlossplatz wehte ein kalter Wind aber im warmen Foyer zauberte der Lebendige Adventskalender vor den großen Sitzstufen ein warmes und vorweihnachtliches Ambiente. Rund 30 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und versammelten sich vor dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum , der eine weihnachtlich glänzende Kulisse bot.

Die Leiterin des Bildungs-, Kultur- und Sportamtens, Maria-Luise Schäfer brachte eine Geschichte von Marie Luise Kaschnitz (1901 – 1974) mit, die sie im Dialog mit ihrer Mitarbeiterin Alexandra Kröner vortrug.Die Erzählung handelte von einen kleinen Jungen, dem zuhause beim Kramen in einer alten Schachtel ein alter Weihnachtsstern in die Hände fällt. Im Gespräch mit seiner Mutter erfuhren die Zuhörer, dass Weihnachten und dessen Symbole in der Familie keine Rolle mehr spielen. Dennoch spürt man den intensiven Wunsch des Jungen, den Sinn von Weihnachten zu begreifen.

Im Anschluss griff Traude Dangelmaier in die Saiten ihrer Gitarre und lud zum Mitsingen ein. Neben Gedanken und Liedern zur Adventszeit standen auch Gespräche zwischen den Besuchern im Mittelpunkt. Anschließend genossen die Gäste das Zusammensein mit Glühwein und weihnachtlichem Gebäck.

Bereits im zweiten Jahr überraschen die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden mit ihrer ökumenischen Initiative an 23 Tagen im Advent. Jeden Abend öffnen Menschen symbolisch eine andere Tür an einem anderen besonderen Ort und bieten ein adventliches Programm mit Liedern, Geschichten und Gedichten. Dabei sind die „Türchen“ so vielfältig, wie die Orte.
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