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Mehr Sicherheit im Umgang mit Gehhilfen


Rollatoren gehören zu den meist gekauften und verwendeten Hilfsmitteln. Um diesen sicher und geübt benutzen zu können, bot das Eislinger Demenz-Netzwerk in Kooperation mit dem Sanitätshaus Hartlieb ein kostenloses Rollator-Training mit inklusivem Rollator-Check an. Der Einladung folgten etliche Benutzer aber auch Interessierte und Angehörige.
 
Aufstehen, Gehen, Bremsen und Hinsetzen. Diese Manöver müssen unter anderem bei der Handhabung von Rollatoren beherrscht werden. Der richtige Umgang will allerdings erlernt werden und braucht in den meisten Fällen ein wenig Übung. Deshalb ist es sinnvoll und hilfreich, vor der Nutzung der Gehhilfe eine Einführung und ein Training zu besuchen.

Fachlich unterstützt wurde das Rollator-Training durch das Sanitätshaus Hartlieb aus Göppingen. Lenka Hrdlicka, Geschäftsführerin des Sanitätshauses, führte durch den Nachmittag und stand für Fragen zur Verfügung. Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es zum praktischen Teil über. Die Geschäftsführerin zeigte verschiedene Tipps und Kniffe zur einfacheren Handhabung und vermittelte wertvolle Hinweise bei der Benutzung der Gehhilfe.

Mit am wichtigsten sei es, dass die Griffe der Gehhilfe die richtige Höhe haben. Etliche Rollatoren sind zu niedrig eingestellt, so dass sich viele mit der Gehhilfe abmühen. „Die Lenker sollten von der Höhe so sein, dass man zwischen den beiden Streben aufrecht hinter dem Rollator hergeht und diesen nicht wie einen Schubkarren oder einen Einkaufswagen vor sich herschiebt“, rät Hrdlicka. Außerdem sollten die Bremsen und die Räder regelmäßig überprüft werden. „Manchmal verfangen sich Haare oder Schmutz in den Rädern. Diese lassen sich mit ein paar Handgriffen leicht entfernen.“

Die Besucher konnten ihre eigenen Rollatoren mit zum Training bringen und überprüfen lassen. Wurden Mängel festgestellt, wurden diese durch einen Techniker des Sanitätshauses vor Ort beseitigt. „So wird gewährleistet, dass die Gehilfe optimal eingestellt ist und im Alltag sicher genutzt werden kann“, führt die Geschäftsführerin die Wichtigkeit eines individuellen Rollatoren-Checks aus.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Rollatoren nicht zu schwer beladen werden. Bei den meisten Gehhilfen gibt es ein Höchstzuladegewicht von 5 kg, wobei es zwischen den einzelnen Modellen viele Varianten gibt. Sie reichen vom Standartmodell ohne Korb bis hin zur Luxusausführung mit Elektromotor. Vor dem Erwerb eines Rollators sollte der Käufer sich genau überlegen für welche Bereiche er die Gehhilfe benötigt.
 
Ob sie nur zu Hause in den eigenen vier Wänden zum Einsatz kommt oder eher auf unebenem Untergrund, wie vielleicht auf dem Weg zum Einkaufen oder im Park. Am besten sei es, sich von den Fachleuten in den Sanitätshäusern beraten zu lassen, um seine optimale Gehhilfe für den Alltag erwerben zu können.
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PSE (Pressestelle Stadt Eislingen/Fils)