Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2019


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Jahresrückblicks,
 
wieder geht ein Jahr zu Ende. Für mich als Eislinger Stadtarchivar und Stadtchronist ist das ein willkommener Anlass, Rückschau zu halten darauf, was sich in unserer Stadt im Jahr 2019 zugetragen hat. Um eine möglichst gute Überschaubarkeit der zahlreichen Ereignisse zu gewährleisten, habe ich mich in Abkehr meiner seitherigen Jahresrückblicke zu einer monatsweisen Darstellung entschlossen.

Jahresrückblick

Das neue Jahr: Mit Musik geht alles besser …

An den Anfang meines Rückblicks stelle ich das traditionelle Neujahrskonzert in der Stadthalle. In der bis auf den letzten Platz ausverkauften Halle gastierten die Ulmer Philharmoniker mit der in Taiwan geborene Mezzo-Sopranistin I-chiao Shih unter dem Dirigenten Timo Handschuh. Im Potpourri des Programms standen u. a. Auszüge aus Opern wie Luisa Miller von Giuseppe Verdi Musicalauszüge und Stücke von Josef und Johann Strauß
 
Fast zeitgleich fand das traditionelle Lichterfest des ASV im Schlosspark statt. Bedauerlich war, dass die „erwärmende Partymusik“ von DJ Jürgen sowie Auftritte der Hip-Hop-Gruppe des Vereins und der Guggamusiker „Donzdorf’r Noda-Biag‘r der unwirtlichen Witterung nur bedingt etwas entgegensetzen konnten.


Die Eislinger Sternsinger


Sternsinger
Als kleiner Dank für ihr Engagement bei Wind und Wetter lud Oberbürgermeister Klaus Heininger die Sternsingerund und ihre Begleiter zum Spaghetti-Essen in die Mensa im Ösch ein .
 
Der winterlich kalten Witterung mit Schnee und Regen zu trotzen hatten die Eislinger Sternsinger. In den ersten Tagen des neuen Jahres bis zum Dreikönigstag besuchten rund 70 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 14 Jahren etwa 650 Haushalte in Eislingen und Krummwälden. Sie sammelten knapp 14 000 Euro, um die die Situation von Kindern mit Behinderungen zu verbessern. Die Stadt würdigte dieses soziale Engagement mit einer Einladung zum Spaghetti-Essen in der Mensa des Erich-Kästner-Gymnasiums.

Im Ösch

„Die Menschen sind gut, nur die Leute sind schlecht“. Im Zeichen des Zitats sprach am Erich-Kästner-Gymnasium zum Auftakt des 50er-Jubiläumsjahrs der Münchener Germanist Prof. Dr. Sven Hanuschek über Leben, Persönlichkeit und Arbeit des Namenspatrons der Schule.
 
In nächster Nähe der Schule in der Öschhalle trafen sich knapp 260 Tischtennisspieler der Senioren im Verband Württemberg-Hohenzollern, um aus ihren Reihen den Meister in dieser Sportdisziplin zu ermitteln. Ausgesprochen erfolgreich waren beim Turnier als „Platzhirsche“ die Vertreter der TSG Eislingen.


Vorträge in der Stadthalle

Zeitnah auf die anstehende Bewerbungsphase ausgerichtet fand zur Berufsorientierung für Schulabsolventen am Samstag, 19. Januar die Ausbildungsmesse „Fit for Job“ statt.
 
Im Fokus des öffentlichen Interesses in der Stadt standen zwei in Eislingen aufgewachsene Personen: Dr. Jochen Tham, Leiter des Global Marketing bei Carl Zeiss und der in Genf lebende Jurist Dr. Josef Alkatout.
 
Der als Dozent für internationales Strafrecht an verschiedenen Universitäten lehrende Josef Alkatout stellte sein neues Buch „Ohne Prozess – Die Entrechtung unserer Feinde im Kampf gegen den Terror“ vor. Im Blickpunkt standen dabei islamische Rebellen und westliche Welt.
 
Jochen Tham sprach auf Einladung der Volkshochschule über die Möglichkeiten der Digitalphotographie mit dem Smartphone. Gewissermaßen „in die Wiege gelegt“ wurde Jochen Thams Affinität zur Fotografie durch seinen Vater Gustl Tham.


Nachruf auf Gustl Tham

Gustl Tham verstarb im hohen Alter von 92 Jahren am 21. Januar. Von 1976 bis 1995, und damit fast 20 Jahre lang, prägte Gustl Tham als Vorsitzender den Fotoclub Eislingen. Sein großes Engagement und seine erfolgreichen Teilnahmen an zahlreichen internationalen Wettbewerben wurde mit der Auszeichnung „AFIAP“ des weltweit ausgerichteten Fotografen-Dachverbands „Fédération Internationale de l’Art Photographique gewürdigt.


„Reigschmeckte“ und das Schwäbisch

Gustl Tham steht auch als typisches Beispiel für die auf längere Sicht vielfach gelungene Integration von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen im „Schwabenländle“ nach 1945. Bemerkenswert ist auch das Wirken des Eislingers Horst Stierand. Vor dem familiären Hintergrund von Vertreibungsschicksalen des Zweiten Weltkriegs fällt ins Auge, dass er die schwäbische Mundart zu seiner Herzensangelegenheit gemacht hat. Im Januar sprach er auf Einladung von Kolpingsfamilie und Zupforchester unter dem Motto seines gleichnamigen Buchs „Schwäbisch g’schwätzt und g‘lacht“ im katholischen Gemeindezentrum St. Markus.


Gesegnete Mahlzeit …

An jedem vierten Donnerstag im Monat wird im Gemeindehaus der Christuskirche der „Eislinger Mittagstisch“ durchgeführt. Dieses Angebot des Gemeinschaftsessens wird gemeinsam von der Sozialdiakonischen Stelle mit dem Demenznetzwerk Eislingen, der AWO, dem Krankenpflegeverein sowie den Kinder- und Familienzentrum der Christuskirche durchgeführt. Beim achten Eislinger Mittagstisch am 24. Januar konnte das Team CDU-Stadtrat Manfred Strohm begrüßen.


Feste und Empfänge

Zu den Veranstaltungen in den letzten Tagen des Januars zählte der neunte Krummwäldener Winterfeez, der Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins und die offizielle Eröffnung des neuen Stützpunktes des Roten Kreuzes in Eislingen. Der DRK-Ortsverein feierte im Beisein ihres Vorsitzenden Thomas Ruckh sowie des Kreisverbandspräsidenten des Roten Kreuzes Peter Hofelichund des Eislinger Oberbürgermeisters Klaus Heininger die Einweihung der Räume im Hochhaus Holzheimer Straße 36.
 
Festredner beim traditionellen SPD-Neujahrsempfang in der Stadthalle war Julian Stipp, Bürgermeister der Nachbargemeinde Salach. Die musikalische Umrahmung kam vom Gesangsensemble „Terzinfarkt“, dem jungen Chor des Liederkranzes.
 
Mehr als 1000 Besucher aus Nah und Fern waren am Freitag, 25. und Samstag, 26. Januar zum Winterfeez in den Eislinger Teilort Krummwälden gekommen. Die „Albfetza“ und DJ Sunny sorgten im Festzelt der -Krummwäldener Feuerwehr für gute Laune.

Neues aus den Kirchen

In der Phase zwischen Januar und Februar führten die katholischen und evangelischen Kirchen gemeinsam ihre ökumenische Woche durch. Im Blickpunkt stand dabei das Kirchenjahr.
 
Die Herausgabe der „Neuen Lieder plus“ als Ergänzung zum evangelischen Gesangbuch nahmen die evangelischen Kirchengemeinden zwischen Ottenbach, Eislingen und Schlat zum Anlass, dieses neue Liederbuch im evangelischen Luthergemeindehaus der Öffentlichkeit vorzustellen. Mitwirkende waren Kirchenmusikdirektor Gerald Buß mit Band, der Eislinger Posaunenchor, Prof. Bernhard Leube und Pfarrer Frieder Dehlinger. Am 23. Februar gastierte einer der beiden Pop-Chöre des Evangelischen Jugendwerks in der Lutherkirche.
 
Ereignisreiche Tage standen bei der evangelischen Christuskirchengemeinde an. Der renommierte Musiker Mario Kay Ocker hat die Leitung des Chors der Christuskirche von Rainer Hasert übernommen und führte nun die ersten Probeabende durch.
 
Für Beachtung im umfangreichen Musikveranstaltungsreigen der Christuskirche sorgten unter anderem  die Orgelklänge zum Stummfilm „Our hospitality“ mit Buster Keaton. Gregor Simon unterlegte zum Film eine Orgelimprovisation. Am 24. Februar wurde „Die schöne Lau“, ein Orgelmärchen nach Eduard Mörike, von Tobias Horn aufgeführt.

Kultur in der Alten Post und in der Stadthalle

Der rührige Eislinger Kunstverein startete mit einer Vernissage am 7. Februar in seine neue Ausstellungssaison. Gezeigt wurden in der Ausstellung „Schöpfung und Grundwasser“ Gemälde von Peter Nikolaus Hekenwälder und Skulpturen von Reinhold Engberding in der Galerie in der Alten Post.
 
In der Stadthalle führte der Musikverein Eislinger Stadtkapelle mit einem musikalischen Ausrufezeichen seine Jahresfeier durch.  Die vier Saxofonistinnen des Ensembles „Sistergold“ sorgten in der ausverkauften Stadthalle für Begeisterungsstürme.

 
Der zweite Vorsitzende des Fördervereins Eislinger Saurierfunde Dr. Christoph Speiser setzte sich in einem Volkshochschulvortrag in der Stadthalle mit der Zukunft unseres blauen Planeten auseinander.


Die Stadtverwaltung

An Eislingens Ortseingängen wurden neue Begrüßungstafeln im neuen Corporate Design aufgestellt. Ein weiterer Punkt, der bei der Stadtverwaltung im Blickpunkt stand, war der Bericht zur aktuellen Flüchtlingssituation durch die Integrationsmanagerin Renate Völlinger.

Selbstverständlich durfte auf dem Höhepunkt der Faschingszeit auch der Rathaussturm der Eislinger „Brandstifterhexa“ am „Schmotzigen Donnerstag“ nicht fehlen. Darin eingebunden fand in der Stadthalle am Abend das Faschingskonzert der Städtischen Musikschule statt.

Aktionsfoto vom Schmotzigen Donnerstag auf dem Schlossplatz: Die Brandstifter Hexa hielten Gericht mit dem Oberbürgermeister Klaus Heininger
Fasching: Die Brandstifterhexa übernehmen am „Schmotziga Donnerstag“ den Rathausschlüssel von Oberbürgermeister Heininger

Kleine Hexen und Zauberer aus dem Kindergarten stürmen das Rathaus
Wenige Tage vor dem „Schmotziga Donnerstag“: 40 kleine Hexen und Zauberer des Kinderhauses St. Michael stürmen das Rathaus
 
Faschingskonzert Musikschule
Das Faschingskonzert der Musikschule

50 Jahre EKG

Mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm wartete das Erich-Kästner-Gymnasium zu seiner 50-Jahre-Jubiläumsfeier am 25. und 26. März auf. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Stadthalle standen an den beiden Abenden rund 250 Schüler/innen auf der Bühne.
 
EKG
Das Erich-Kästner-Gymnasium
 
Mit einem bunten Mix aus Musik, Literatur samt künstlerischer und schauspielerischer Einlagen wurde das Publikum bestens unterhalten. Für den musikalischen Bereich waren die über die Stadt hinaus bekannten Chöre, Orchester und die Big Band ebenso wie Solisten aufgeboten. Die Rückschau auf Leben und Wirken des Namenspatrons der Schule nahm seinen gebührenden Platz ein.
 
Dasselbe gilt für den Blick auf 50 Jahre Schulgeschichte. Schauspielerische Einlagen ließen die Schüler- und Studentenproteste der 60er Jahre und die Abgrenzungen zwischen Poppern und Punkern der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts sowie die heutige Generation Smartphone lebendig werden
 
Von der nachhaltigen Qualität der Musikausbildung an der Schule künden die Erfolge von Schülerinnen und Schülern bei der Teilnahme am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Fellbach im zurückliegenden Monat. Selina und Jonas Firle sowie Luisa und Klara Oellig erspielten sich dort erste Preise.
 
Den Abschluss der Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr bildete schließlich ein Schulfest mit großem Ehemaligentreffen auf dem Gelände der Schule im Juli.


Dr.-Engel-Realschule

Wichtige Verbindungslinien zwischen dem Schulbetrieb, Berufsalltag und gesellschaftlichen Neuentwicklungen knüpfte die Dr.-Engel-Realschule.

Die Schule unterzeichnete eine Bildungspartnerschaft mit dem ortsansässigen Chemie-Unternehmen Zeller & Gmelin. Die Partnerschaft erleichtert die Durchführung von Praktika und Betriebsbesichtigungen und ermöglicht damit Hilfestellungen bei der Berufsfindung.

Eine Vorreiterrolle bei der Einführung digitaler Medien für die Schulunterricht nimmt die Dr.-Engel-Realschule ein. Mittlerweile ersetzen dort zahlreiche Tablets Tafel, Kreide, Schulhefte und Stifte.
Die Qualität des Schulsports der Dr.-Engel-Realschule war an der erfolgreichen Teilnahme am Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ ablesbar. Die Schüler errangen im Finale in Göppingen den Kreismeistertitel.


Ein Stolperstein für Eislingen


Stolperstein für Arthur Schrag wird verlegt
Der Künstler Gunter Demnig setzt den Stolperstein in der Jahnstraße
 
Am letzten Samstag im März gedachte Eislingen Arthur Schrag, der ein Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden war. Wegen seiner homosexuellen Neigung wurde er 1941 verhaftet. Im Jahr darauf ist im Konzentrationslager Flossenbürg in Bayern verstorben, offensichtlich ermordet.
 
Zur Erinnerung an die Opfer des NS-Unrechtssystems lässt der Künstler Gunter Demnig am letzten selbst gewählten Wohnort der Betroffenen kleine Gedenktäfelchen aus Messing, „Stolpersteine“, in den Gehweg ein. Entsprechend setzte Demnig einen „Stolperstein“ beim Gebäude Jahnstraße 5. Im Rahmen einer Feierstunde sprachen im Beisein von Oberbürgermeister Klaus Heininger die Schriftstellerin Tina Stroheker, ihr Ehemann, der SPD-Stadtrat Peter Ritz und Pfarrer Frederik Guillet von der Christuskirchengemeinde. Eingebunden in die Stolperstein-Aktion fanden eine Reihe begleitender Veranstaltungen statt. Nähere Informationen zur Stolperstein-Initiative können Sie abrufen unter www.stolpersteine-gp.de
 
Stolperstein für Arthus Schrag
Der Stolperstein zum Gedenken an das NS-Opfer Arthur Schrag

Verbände: Vereine und bürgerschaftliches Engagement

Nach 25 Jahren hat die Stadt die Vereinsförderung auf den Prüfstand gestellt. Einstimmig wurde im Gemeinderat beschlossen, die Fördersumme um 40 000 Euro anzuheben.
 
Der Stellenwert, den die vielfach sehr rührigen Eislinger Institutionen und Vereine – gewissermaßen auch gesellschaftlicher Kitt – im Gemeinwesen einnehmen, ist nicht zu übersehen.
 
Beispielhaft nenne ich für diesen Monat eine Reihe von Veranstaltungen über ihre regelmäßig wiederkehrenden Termine hinaus:
  • Krummwäldener St.-Jakobus-Kirche „Poetische Lieder zum Frühlingsanfang“ mit Harald Immig aus Hohenstaufen
  • Der Familienabend der Ortsgruppe Eislingen im Schwäbischen Albverein
  •  Die Veranstaltung in der Stadthalle „Meine Wurzeln“, die sich mit dem Thema „Was ist Integration“ am 14. März auseinandersetzte
  • Italienische Impressionen mit dem Zupforchester der Kolpingsfamilie
  • Die von der efa (Eislinger Frauenaktion) organisierte Feier des internationalen Frauentags
  • Das traditionsreiche Maultaschenessen der AWO (Arbeiterwohlfahrt)
  • Der 29. Mostwettbewerb des Obst- und Gartenbauverein Krummwälden.
  Flüchtlinge, die bei der Veranstaltung Meine Wurzeln von ihrer Flucht erzählen
Veranstaltung „Meine Wurzeln“ zum Thema „Was ist Integration?“ mit Integrationsmanagerin Renate Völlinger und ihrem Kollegen Veit Hagl.


Erfolgreiche TSG

Überdies bleibt festzuhalten, dass die Sportler/innen der TSG einen ausgesprochen erfolgreichen Monat zu verzeichnen hatten. Das gilt für zahlreiche Medaillen und Preise der Säbelfechter, u. a. bei den deutschen Meisterschaften, ebenso wie für die Tischtennisspieler. Dieter Straub und Rudi Biesen errangen bei den baden-württembergischen Tischtennis-Einzelmeisterschaften in Friesenheim gleich vier Podestplätze.

Bundesverdienstkreuz für vielfältiges Engagement

Gewissermaßen als Geschenk zum 70. Geburtstag überreichte Oberbürgermeister Klaus Heininger im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmaier die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deuschland an Harald Kraus. Gewürdigt wurde damit Kraus‘ umfangreiches und vielfältiges Engagement auf Vereinsebene, sei es bei der AWO, bei der SPD und im ACE (Autoclub Europa). Einen großen Bekanntheitsgrad hat er als „Schlaglochsheriff“ des ACE erlangt.
 
Bundesverdienstmedaille wird an Harald Kraus verliehen
Übergabe des Bundesverdienstkreuzes an Harald Kraus, unter anderem mit Oberbürgermeister Klaus Heininger und den SPD-Mitgliedern Ulrich Weidmann, Leni Breymaier und Peter Hofelich.


Gesellschaftliches Engagement macht Schule …

Löblich ist auch das gesellschaftliche Engagement des Internationalen Frauenfrühstücks, das heuer zum siebten Mal stattfand. Die Spenden der Besucherinnen kommen einem Integrationsprojekt der Schulsozialarbeit an der Friedrich-Schiller-Gemeinschaftsschule zugute.


Berufsorientierung an der Silcherschule

Die Silcherschule hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Schüler/innen bestmöglich bei der Berufswahl zu unterstützen. „Best-Practice-Projekte“, das „System Schule“ und „Schule im Netzwerk“ stehen für die entsprechenden Themenfelder an der Bildungseinrichtung-
 
Am 8. April führte die Schule in engem Schulterschluss mit der IHK (Industrie- und Handelskammer) einen Berufsorientierungsabend durch. Noch im selben Monat konnte eine Bildungspartnerschaft mit den Alb-Fils-Kliniken unter Dach und Fach gebracht werden.
 
Im zeitlichen Vorausgriff sei erwähnt, dass dieses überdurchschnittliche Engagement mit dem BoriS-Berufswahl-Siegel zum Schuljahresende im Juli durch die Industrie- und Handelskammer gewürdigt wurde. Die Auszeichnung wurde an die Schulleitung, vertreten durch Andreas Janositz und Andreas Eiglmaier überreicht.


Schüleraustausch

Im Monat April weilte eine 25köpfige Schülergruppe von Achtklässlern aus Eislingens französischer Partnerstadt Oyonnax und Schüler aus Cáceras in Spanien am Erich-Kästner-Gymnasium. Oberbürgermeister Klaus Heininger ließ es sich nicht nehmen, die jungen Gäste aus dem EU-Ausland im Großen Sitzungssaal des Rathauses und in der Stadthalle zu empfangen.

spanische Jugendliche zu Gast im Rathaus
Oberbürgermeister Klaus Heininger empfing die Jugendlichen aus der spanischen Stadt Cáceras, die zu Gast am EKG waren und ihre Freizeit in den Familien der Eislinger Schülerinnen und Schüler verbrachten. 
 

 
Französische Jugendliche werden von Oberbürgermeister Klaus Heininger im Rathaus empfangen
Empfang für die französischen Jugendlichen aus der französichen Partnerstadt Oyonnax in der Stadthalle

Neuer Stadtkämmerer

Für den am 12. April aus dem Amt scheidenden Stadtkämmerer Walter Benkelmann wurde der Ebersbacher Stadtkämmerer Oliver Marzian zum Nachfolger gewählt. Bereits seit März ist Marzian Teil des Rathaus-Teams.

Oliver Marzian
Der neue Herr der Eislinger Stadtfinanzen ist Oliver Marzian.
 

Walter Benkelmann und OB Klaus Heininger
Oberbürgermeister Klaus Heininger verabschiedet den bisherigen Stadtkämmerer Walter Benkelmann


Gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen

Auch in diesem Monat standen eine ganze Reihe von Musikabenden auf dem Programm. So trat im Rahmen einer Benfizkonzertveranstaltung ein Projektorchester unter der Leitung des österreichischen Komponisten Thomas Doss in der Stadthalle auf.
 
Rund 150 Besucher fanden den Weg ins Hochregallager der Firma Herrlinger, wo der Kabarettist Josef Brustmann einen Einblick in das oberbayerische Seelenleben gab.
 
Beim Jahresempfang der CDU in der Stadthalle sprach Rainer Hinzen, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Stetten über Inklusion. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom inklusiven Duo Ralf Friton und Jörg Seibold.

Gemeinderatswahlen

Eine wichtige Zäsur in der Eislinger Stadtpolitik markiert das Datum Sonntag, 26. Mai. An diesem Tag wurde der neue Gemeinderat gewählt.




Aktionswoche

  E-Auto am Mobilitätspunkt
Das neue E-Fahrzeug wird im Rahmen des „Eislinger Frühlings“ vorgestellt.
 
Bei der von den Eislinger Selbständigen in enger Kooperation mit anderen Eislinger Vereinen durchgeführte Aktionswoche mit verkaufsoffenem Sonntag war auch bei der Neuauflage in der ersten Woche des Monats Mai die halbe Stadt auf den Beinen.
 
Modenschau beim Eislinger Frühling
„Eislinger Frühling“: Modeschau in der Hauptstraße.
 
Höhepunkt waren die Aktionen am Sonntag, 5. Mai. Zahlreiche Veranstaltungen auf der Showbühne von Modeschauen über Vereinspräsentationen bis zu musikalischen Darbietungen lockten die Menschen. Die Hauptstraße wurde für einen Tag in eine Fußgängerzone umgewandelt, in der mit zahllosen Biertischgarnituren sowie Essens- und Getränkeständen die größte Hocketse unserer Stadt geboten war.
 
Volleyballfeld vor dem Rathaus
„Eislinger Frühling“: Beach-Volleyball-Turnier beim Rathaus.
 
Auf dem Schlossplatz vor dem Rathaus war ein Beachvolleyballfeld eingerichtet. Und in der Stadthalle konnte man sich bei der Messe „Mittendrin“ informieren.
 
Flashmob vor dem Rathaus für die Europawahl
Flashmob-Aktion zur Teilnahme an der Europawahl von Schülern der Schillerschule und dem Eislinger Chor „Salto Vocale“ am 17. Mai 2019.


Bahnhofszentrum

Bedingt durch die hohe Nachfrage und eine übergroße Auslastung der Handwerksbetriebe gerieten die Bauarbeiten am Mobilitätspunkt etwas in Verzug. Dennoch konnten einzelne Einrichtungen bereits ihre Räume dort beziehen. Dazu gehörten das Kundenzentrum des Stauferwerks in der Bahnhofspassage, die Verwaltung der Musikschule und Dienststellen für Migration und Integration der Stadt.


Literarischer Mai


Autor Kai Wieland
Lesung Kai Wieland im Rahmen des „3. Literarischen Mai“.
 
Mittlerweile zum dritten Mal wurde der „Literarische Mai“ veranstaltet. In gewisser Weise bilden diese Literaturtage eine Nachfolgeveranstaltungsreihe zu den Mühlberger-Tagen. Generalthema des diesjährigen „Literarischen Mais“ war der Begriff Heimat.
 
Den Auftakt machten in der Stadtbibliothek Cornelia Schönwald und Gerd Kolter mit der Lesung von Texten zum Thema Heimat. In diesem Rahmen sprachen in der Stadthalle der taz-Literaturkritiker Dirk Knipphals und der Thaddäus-Troll-Preisträger Karl Wieland. Die Autorin Stefanie Höfler las aus ihrem Jugendbuch „Der Tanz der Tiefseequalle“ am Erich-Kästner-Gymnasium. Zum Abschluss des Literarischen Mais kam der Kinderbuchautor Armin Pongs im Juni an die Friedrich-Schiller-Gemeinschaftsschule.


Sonstige kulturelle Attraktionen im Mai

In der Stadthalle gastierte die Zaubershow von „Siegfried und Joy“. Die Liederkranz-Chöre „Salto Vocale“ und Terzinfarkt veranstalteten einen Konzertabend. Zur Renovierung der St. Jakobus-Kirche in Krummwälden fand ein Benefizkonzert der Kammermusik-Initiative Tübingen statt.


Soziale Belange

Das Altenzentrum St. Elisabeth hat mit dem Neubau des Hauses St. Franziskus weiter 46 stationäre und 15 Tagesplätze eingerichtet.
 
Bei der Silcherschule fiel am 3. Mai der Startschuss für die 15. Aktion Ehrensache. In diesem Rahmen unterstützten Schülerinnen und Schüler Start-Ups in Uganda. Im Monat November wurde der Spendenscheck, aus denen Mikrokredite finanziert werden können, übergeben.

Friedrich-Schiller-Gemeinschaftsschule

Im Fadenkreuz zwischen Schule und sozialen Belangen fanden sich zwei Projekte der Friedrich-Schiller-Gemeinschaftsschule. Eines der beiden betraf die Begegnung von Neuntklässlern mit jüdischen Jugendlichen. Ziel dieses Programms „Likrat“, das vom Zentralrat der Juden in Deutschland initiiert worden ist, soll Schülerinnen und Schülern einen unbefangenen Zugang zum Judentum auf Augenhöhe ermöglichen.
 
Beim zweiten Projekt handelte es sich um ein Kurzfilm-Aktion, in der ein niederschwelliger Zugang zu wichtigen Themen des Zusammenlebens vermittelt werden soll. Mit professioneller Unterstützung der Schulsozialarbeiterin Doris Lidl greifen Schülerinnen und Schüler Alltagsthemen kurz und plakativ in unterschiedlichen Sprachen auf. Initiiert haben das Integrationsprojekt das Demokratiezentrum und der Landkreis Göppingen. Großzügige finanzielle Unterstützung erfuhr dieses Projekt durch eine Spende des Internationalen Frauenfrühstücks.
 
Organisationsteam des Internationalen Frauenfrühstücks übergibt den Spendenscheck
Die Initiatorinnen des Frauenfrühstücks Nora Hummel und Heide Kottmann bei der Spendenübergabe an die Vertreter der Schillerschule.


Und nochmals Schule …

Praxisorientierte Antworten auf Fragen des Alltags vermittelten Aktionen an der Dr. Engel-Realschule und der Pestalozzischule.
 
An der Dr.-Engel-Realschule machte am 6. und 7. Juni das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug „Discover Industry – Chancen, Berufe, Zukunft“ Station. Schülerinnen und Schüler konnten sich ein Bild machen sowohl über die modernen Industrieprozesse einhergehend mit den Veränderungen durch die Digitalisierung als auch über die beruflichen Perspektiven in diesem Bereich.
 
Eine Umfrage an der Dr.-Engel-Realschule brachte an den Tag, dass knapp ein Drittel der Schülerinnen und Schüler von Mobbing in den sozialen Medien, über Messenger-Dienste und über Smartphones betroffen sind. Das war Anlass für die Schulleitung unter Schulrektor Andreas Schlaiss diesen Tendenzen mit Aufklärungsmaßnahmen entgegenzuwirken. Das Karlsruher Bündnis gegen Cybermobbing hat darauf die Bildungseinrichtung als „Schule gegen Cybermobbing“ zertifiziert.


„Suchtprävention gegen Fitness- und Ernährungswahn“

„Sixpack war gestern“- oder: stehe zu deinen Gefühlen statt dem unerreichbaren Idealbild des muskulösen, starken Mannes hinterherzujagen. Mit diesen Worten umriss der Referent Robert Deiß sein Orientierungsangebot für Jungen in der pubertären Selbstfindungsphase am Erich-Kästner-Gymnasium. Seine Partnerin Kea Rachel Cook, ehemals Model in der Fernsehreihe „Germany’s next Top Model“, bot zeitgleich ein ähnlich zugeschnittenes Programm für die Schülerinnen des Gymnasiums


Biodiversität an der Pestalozzischule


Schüler der Pestalozzischule bepflanzen ein Beet vor ihrer Schule
Pflanzaktion der Pestalozzischule.
 
Die Stadtverwaltung hat es sich schon seit geraumer Zeit auf die Fahnen geschrieben, sich für die Biodiversität einzusetzen. Die biologische Vielfalt ist ein Thema, das die Öffentlichkeit einmal mehr seit dem massiven Bienensterben in jüngster Zeit wachgerüttelt hat.  Mit Unterstützung durch Birgit Hoffmann vom Planungsamt der Stadt und Martina Ruckwied von der Stadtgärtnerei sowie der Betreuerin Brigitte Schrag-Beyer unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule eine bienenfreundliche Pflanzaktion mit Blühpflanzen im Schulhof. Der Schulleiter Wolfgang Beyer sieht in der Maßnahme einen kleinen Beitrag zum Erhalt unserer Insektenwelt.


Kurze Nachrichten aus der Stadtverwaltung

An dieser Stelle sei auch das Engagement der 70jährigen Regine Proschwitz erwähnt. Mit großer Hingabe pflegt sie das städtische Grün vor ihrer Haustüre, das Insekten reichlich Nahrung bietet.
 
Berührt ist das Thema Umwelt auch durch die Nachricht, dass seit diesem Monat das erste Tandemfahrrad mit E-Motor auf dem Schlossplatz zur Nutzung einsatzbereit steht.

Das Tandem-E-Bike- wird vor dem Rathaus offiziell übergeben
Übergabe des Tandem-E-Bike: Heide Daiss und Christina Szalontay als Vertreterinnen der Stadtverwaltung auf dem Rad.

Sportliche Erfolge

Der Eislinger Fußball konnte in diesem Monat auf eine ganze Reihe von Erfolgen blicken. Für besondere Aufmerksamkeit sorgt die erste Mannschaft des FC Eislingen. Ihr gelang mit der Meisterschaft in der Kreisliga die sofortige Rückkehr in die Bezirksliga.
 
Sehr erfolgreich waren mit ersten Plätzen auch die A- und C-Junioren des FC. Ebenfalls zu Meisterehren kamen die kleinen Fußballer der D-Junioren der KSG Eislingen. An diese Erfolge knüpften die Fünft- und Sechstklässler des Erich-Kästner-Gymnasiums an, die das Schulturnier von 14 Mannschaften im Eislinger Stadion gewinnen konnten.
 
An die sehr gute Leistungsbilanz der Eislinger Fußballer konnten die Leichtathleten der TSG bei dem Kreismeisterschaften im Eichenbachstadion in diesem Monat anknüpfen.


Bauen und Wohnen in Eislingen

In der Stuttgarter Straße, wo früher das Polizeirevier und das Haus Notz angesiedelt war, lassen derzeit Marquardt Immobilien Herrenberg einen modernen Gebäudekomplex mit 21 Wohnungen und vier gewerblichen Einheiten errichten. Der Name des Bauprojekts „Drei Kaiser“ spielt auf die so genannten „Dreikaiserberge“ Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen an. Der Baufortschritt ist so weit gediehen, dass nunmehr Richtfest gefeiert werden konnte.

Richtfest Drei Kaiser
Richtfest beim Bauprojekt „Drei Kaiser“.
 
Wenige Meter entfernt im Kreuzungsbereich der Stuttgarter Straße mit der Mühlbach- und Jägerstraße richtet sich das Augenmerk auf eine ganz andere Form des Wohnens. Zum Tag der Städtebauförderung wurden zwei Tiny Houses aufgestellt. Diese rund 17 Quadratmeter großen Einzimmer-Häuser eignen sich ideal zur Ausfüllung innerstädtischer Baulücken oder als Ferienhäuser.

Splitter aus dem kulturellen Leben

Zu den Glanzpunkten im Monat Juni gehörte das Konzert des Musikvereins Stadtkapelle unter der Leitung von Roland Ströhm in der Christuskirche. Des Weiteren sei das Jahreskonzert der Musikschule Eislingen erwähnt. Unter dem Motto „Eislywood“ wurden in der Stadthalle Melodien der Filmgeschichte präsentiert.
 
Jahreskonzert der Städt. Musikschule-Blick auf die Band
„Eislywood“ – das Jahreskonzert der Musikschule.
 
Ferner gab in der Vortragsreihe „Meine Wurzeln“, die die städtische Integrationsmanagerin Renate Völlinger initiiert hat, Leon Held Einblicke in das Leben in Jordanien. Dort war der designierte Stadtrat – mit 21 Jahren übrigens das jüngste Mitglied im Ratsgremium – in der Zeit nach dem Abitur freiwillig an einer Gehörlosenschule im Einsatz.
 
Leon Held und Renate Völlinger
Integrationsmanagerin Renate Völlinger und Referent Leon Held bei der Veranstaltung „Meine Wurzeln“.

Stadtfest

Dass man in Eislingen fröhlich und friedlich zu feiern weiß, wurde mit dem Festreigen um das 21. Stadtfest unter Beweis gestellt. Den Auftakt der Festwoche bildeten Kirchen- und Gemeinschaftskonzert. Am Freitag, 5. Juli fand der traditionelle Stadtfesthock großen Anklang.
 
Trachengruppe aus der Partnerstadt Villàny
Momentaufnahmen vom Stadtfest.
 
Der Höhepunkt des Stadtfests bildete auch in diesem Jahr der Festzug am Samstagnachmittag mit rund 4000 Teilnehmern. Nahezu alle organisierten Gruppen der Stadt samt Abordnungen aus den Partnerstädten Oyonnax in Frankreich und Villány in Ungarn waren auf den Beinen. Anschließend waren die Fahrgeschäfte und Showbühnen bis in die späte Nacht gut frequentiert. Am Sonntagabend klang das Stadtfest aus.
 
OB Klaus Heininger übergibt Bürgermeister Takats das Jubiläumsgeschenk zum 30-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft
Bildunterschrift: 30 Jahre Städtepartnerschaft Villány – Eislingen: Bürgermeister Gyula Imre Takáts und Oberbürgermeister Klaus Heininger.
 
Ein großzügiges freundschaftliches Geschenk hatte Bürgermeister Gyula Imre Takáts aus Eislingens ungarischer Partnerstadt im Gepäck. Anlässlich des 30jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft hatte er aus dem Weinbauort Villány ein Fässchen Wein mitgebracht, das nach dem Stadtfest-Umzug im Schlosspark ausgeschenkt wurde.


Verleihung der Französisch-Preise

Stichwort Städtepartnerschaft: Vor dem Hintergrund der Städtepartnerschaft mit Oyonnax in Frankreich ist es seit Jahren ein guter Brauch, dass die besten Schüler/innen im Fach Französisch an Realschule und Gymnasium in Eislingen mit dem Französisch-Preis der Stadt ausgezeichnet werden.
 
OB Klaus Heininger übergibt den Preis für besondere Leistungen im Fach Französisch an Schülerinnen vom EKG und der Dr.-Engel-Realschule
Preisverleihung für besondere Leistungen im Fach Französisch an Chiara Vitale und Johanna Braun.
 
Im Monat Juli wurden die diesjährigen Preise an Chiara Vitale von der Dr.-Engel-Realschule und an Johanna Braun vom Erich-Kästner-Gymnasium verliehen. Neben Oberbürgermeister Heininger, dem Partnerschaftsbeauftragten Eberhard Weiler, der Vorsitzenden des Partnerschaftskomitées Karin Schuster sowie verschiedenen Verwandten, Freunden und Bekannten nahmen auch Schulvertreter an der feierlichen Übergabe teil. Vom Erich-Kästner-Gymnasium kamen Schulrektor Stephan Arnold und Fachlehrerin Despina Hahn. Die Dr.-Engel-Realschule war durch Rektor Andreas Schlaiss und Französischlehrerin Stefanie Doosry vertreten.


Einsetzung des neu gewählten Gemeinderats


Der neu gewählte Gemeinderat wird verpflichtet
Verpflichtung des neu gewählten Gemeinderats

Am Montag, 8. Juli wurde der im Mai gewählte neue Gemeinderat in sein Amt eingesetzt. Bei dieser Gelegenheit wurden die Stadträte Peter Ritz (SPD), Holger Haas (Bündnis 90 / Die Grünen), Manfred Strohm (CDU) und Elvira Canestrini (FWV) für ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement geehrt. Die aus dem Ratsgremium ausscheidenden Mitglieder Erich Schwendemann, Axel Raisch und Martin Leyrer von der CDU, Eckehard Wöller, Gerd Fischer, Elvira Canestrini und Sarah Autenrieth von der FWV und Gudrun Igel-Mann von der SPD wurden feierlich verabschiedet.


Rollstuhlrennen im Eichenbachstadion

Im Eichenbachstadion wurde am Wochenende 13./14. Juli die vierte Auflage des 24 Stunden-Rollstuhlrennens ausgetragen. Viele Teams und Sponsoren hatten sich dafür gemeldet. Für jeden gefahrenen Kilometer erhielten die einzelnen Teams einen vom jeweiligen Sponsor festgelegten Betrag. Diese Aktion „Rollen für Bewegung“ ist eine Benefizveranstaltung aus dem Schoß des Kreisvereins Leben mit Behinderung Göppingen. Insgesamt kam bei dieser Benefizaktion ein Betrag von 15000 Euro zusammen.


Kräftemessen im Täle

Sportlich völlig anders ausgerichtet ist der Dirt Bike Contest, der in diesem Jahr zum achten Mal auf dem Gelände im Täle am nördlichen Stadtende durchgeführt wurde. Ausrichter dieses Gelände-Fahrrad-Wettrennens ist das Jugendhaus Nonstop. Als Nachfolger von Hänsi Weiß lag die Verantwortung für die Veranstaltung beim neuen Jugendhaus-Leiter Peter Rost. Zur Vorbereitung des Kräftemessens mit Zweirädern wurde im Vorfeld die Strecke zwei Wochen lang erneuert. Zur Durchführung dieser Arbeiten kamen im Rahmen des Internationalen Work Camp junge Gäste aus den acht Ländern Armenien, Italien, Mexiko, Russland, Spanien, Türkei, Ukraine und Weißrussland.

Teilnehmer des Internationalen Work Camps
Oberbürgermeister Klaus Heininger empfängt die Mitglieder des Internationalen Work Camp.


Jugendliche mit ihren Dirt-Bikes auf der Buckelpiste
Dirt Bike Contest


Eschenbäche

Nicht weit vom Täle entfernt in dem zu Eislingen gehörenden Weiler Eschenbäche sorgte ein Hubschrauber-Einsatz für Aufsehen. Zur Verbesserung des ph-Werts der Böden wurde für 14 Hektar Forst-Fläche eine so genannte Waldkalkung vorgenommen.


Krummwäldener Jakobskirche

Die schon eine ganze Weile andauernden aufwändigen Reparaturarbeiten in der Kirche St. Jakobus konnten Mitte Juli mit einem feierlichen Einweihungsgottesdienst abgeschlossen werden.


Splitter aus der Geschäftswelt

Die Gastronomie im Hotel „Eislinger Tor“ unternahm einen geschäftlichen Neuanfang im Restaurant eröffnete Roberto Babusca seine Gaststätte „Opera Italiana“. Pusch-Data weihte seinen Neubau, der an der südlichen Stadtgrenze zu Salach gelegen ist, ein.
 
Stahlbau Nägele machte bei der 26. Ausgabe des Innovationswettbewerbs Top 100 mit einer Platzierung unter den Besten und mit einer großzügigen Spendentätigkeit von sich reden. Im Juli wurde die Eislinger DLRG bedacht, im August das Göppinger Hospiz in Faurndau im Rahmen der „Tour de Kreisle“.
 
In der Gaststätte „Maultäschle“ (früher Lindenhof) spielte im Rahmen des Sommerfest Open Air die „Ol‘ Smugglers Blues Band“. Die Metallbau-Firma Klement wartete mit einer Rock’n’Roll-Party auf. Und im Hochregallager der Firma Herrlinger gastierte der Kabarettist Rolf Miller vor 300 Zuschauern.


Sport bei der TSG

Die TSG-Fechter/innen bauten ihre seit längerer Zeit währende Erfolgsserie weiter aus. Bei der Universiade in Italien wurde Frederic Kindler mit zwei Silbermedaillen geehrt. Bei der Weltmeisterschaft in Budapest belegte Ann-Sophie Kindler den 96. Platz.
 
Auf das letzte Juli-Wochenende war die 31. Auflage des Volleyball-Turniers „Filstal Open“ angesetzt.  Rund 450 Sportler/innen aus ganz Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz waren im Buchrain zusammengekommen. Bedauerlicherweise machte die Wetterentwicklung den Organisatoren um Manfred Gottwald einen Strich durch die Rechnung. Auf den sonnigen Samstag folgt ab Sonntagmorgen Dauerregen. Mit Blick auf die große Verletzungsgefahr durch den rutschigen Untergrund sahen sich die Organisatoren dazu gezwungen, das Turnier abzubrechen

Zwischen Kolosseum und Forum Romanum …


Kulisse aus Pappmaché und Holz bei der WaWuWo
Erlebnisreiche Waldwunderwochen

Die Wald-Wunder-Wochen, kurz Wa Wu Wo, sind aus dem Eislinger Sommerferienprogramm nicht mehr wegzudenken. Die von der Stadt organisierte Ferienbetreuung beim Pfadfinderplätzle im Täle kommt bei den Kindern sehr gut an. Handwerkliches und Bastelarbeiten sind dort gefragt. In den beiden wöchentlichen Veranstaltungsabschnitten sind jeweils zwischen 60 und 80 Kinder im Alter von sechs und zwölf Jahren dabei, die Zahl der Betreuer ab 14 Jahre liegt bei 30 bis 40 Personen. In diesem Jahr spielte die Rahmenhandlung der von Ende Juli bis Mitte August laufenden Wald-Wunder-Wochen im antiken Rom.

Die Teilnehmer der WaWuWo im Morgenkreis


Kisowo

Bei der traditionellen Kindersommerwoche der Lutherkirchengemeinde waren Spielen, Basteln und Theater spielen angesagt. Höhepunkt war das Theaterspiel am Nachmittag, bei der jeweils eine Geschichte im Wilden Westen weitergesponnen wurde.


Soziales

Die Stiftung Alten- und Familienhilfe unterstützt seit langer Zeit aus Zinserlösen und Spenden soziale Projekte in der Stadt. In diesem Jahr wurde das Altenzentrum St. Elisabeth bedacht. Zur Beschaffung eines Holzbackofens in Verbindung mit der Neugestaltung des Bewohnergartens wurde ein Betrag von 3000 Euro ausgeschüttet.

Im Beisein von Alexander Schöck, Oberbürgermeister Klaus Heininger und Erich Schwendemann wurden dampfende und goldbraune Schneckennudeln aus dem Backofen gezogen.
Bei der Scheckübergabe wurden im Beisein von Alexandere Schöck, Oberbürgermeister Klaus Heininger und Erich Schwendemann die dampfenden und goldbraunen Schneckenudeln aus dem Backofen gezogen.


Krummwälden wie es singt und lacht …

Das erste Augustwochenende stand im Eislinger Teilort ganz im Zeichen des traditionellen Dorfhocks. Veranstalter sind der Obst- und Gartenbauverein Krummwälden sowie der Löschzug 3 der Feuerwehr. Offizielle Eröffnung am Samstagnachmittag war der Fassanstich mi Oberbürgermeister Klaus Heininger. Am Samstagabend sorgte DJ Alex (früher Gaststätte Alex‘ Rockbar) für die Unterhaltungsmusik. Der Sonntag startete mit dem traditionellen Landfrühschoppen.


Stadtführungen

Auf großen Zuspruch stieß die Führung der Eislinger Lyrikerin Tina Stroheker auf dem Poetenweg. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des „Sommers der (Ver-)Führungen“ angeboten.

Tina Stroheker führt eine interessierte Gruppe durch den Poetenweg
 
Durchaus respektabel ist auch das Interesse der Eislinger an ihrer Ortsgeschichte. Die in regelmäßiger monatlicher Folge angebotenen Führungen auf dem Eislinger Geschichtspfad mit den Stadträten Karin Schuster, Peter Ritz und Lothar Weccard werden gut angenommen.
 Blick auf eine Stele des Geschichtspfades
Start- und Zielpunkt der Geschichtspfad-Führungen: der Schlossplatz.


Gruppenführung auf dem Geschichtspfad, die an der Stele vor dem Gasthaus Adler Station macht
Führung auf dem Geschichtspfad.


Blasmusik-Workshop spendet für den Schlosspark

Hand in Hand gingen Kultur und Wohltätigkeit beim zweitägige Dirigenten- und Blasmusikworkshop in Eislingen unter der Leitung des österreichischen Komponisten Thomas Doss. Das zweistündige Abschlusskonzert in der Stadthalle, das ausschließlich Stücke von Thomas Doss spielte, war ein regelrechter Ohrenschmaus für die Zuhörer. Das bei diesem Anlass eingespielte Geld von 650 Euro wurde durch einen Betrag des Blasmusikkreisverbands auf 1000 Euro aufgestockt.

1.000 Euro für den inklusiven Spielplatz im Schloss- park überbrachten Roland Ströhm (1. Vorsitzender Blasmusik-Kreisverband Göppingen e.V./1.v.re.), Claudia Ströhm (stellvertr. Kreisverbandsjugend- leiterin/ 2.v.li.) und Helmut Schwarz (Kreisverbands- ka
Der Schirmherr des Benefizkonzerts Oberbürgermeister Klaus Heininger konnte sich bei der Scheckübergabe  freuen, dass dieses Geld als Spende zur Verwirklichung des inklusiven Spielplatzes im Schlosspark verwendet werden kann.

Publikumsmagnet Filstalrock


Blick auf die Bühne beim Filstalrock
Der Filstalrock im Schlosspark: Ein Erlebnis für viele aus Nah und Fern.

Zu einem regelrechten Publikumsmagneten mit Tausenden von Besuchen hat sich die Reihe „Filstalrock“ im Schlosspark entwickelt. In wöchentlicher Folge an Donnerstagabenden im August traten Tribute Bands auf. Den Auftakt macht die Band „Alex im Westerland“. Sie spielte die großen Hits der Toten Hosen und der Ärzte. Eine Woche später gastierte „Main’Tallica“ mit Musik von Metallica. Am 22. August gastierte „Viva la Vida“ mit Liedern von Coldplay. Den Abschluss bildete am 29. August mit einem sensationellen Publikumszuspruch ABBA Dream mit den Hits von Abba.
 
Clown Clip auf der Bühne beim Weltkindertagsfest
Jedes Jahr ein Anziehungspunkt: das Weltkindertagsfest eingebunden in den „Eislinger Herbst“

„Eislinger Herbst“

Auf große Resonanz in der Nach-Sommerurlaubsphase stand am 22. September der „Eislinger Herbst“ auf dem Veranstaltungskalender. Die Eislinger Selbständigen hatten zum verkaufsoffenen Sonntag eingeladen. Gleichzeitig fand im Schlosspark das Weltkindertagsfest statt. Ein buntes Unterhaltungsprogramm und sonniges Wetter trugen ihren Teil dazu bei, dass sich zahlreiche Besucher ihren Weg in die für den Kfz-Verkehr gesperrte Hauptstraße fanden. Große Beachtung beim Publikum fand auch die Präsentation der Vespa Freunde Eislingen auf dem Rathausplatz. Die Besucher konnten 35 Vespa-Zweiräder aus unterschiedlichsten Baujahren bewundern.


Streetbunnys – die etwas andere Motorradcrew

Seit einigen Jahren sorgt ein Motorradclub allein schon durch sein Äußeres für Aufmerksamkeit, die „Streetbunnys“. Als verkleidete Hasen fahren die Mitglieder dieses rund 400 Menschen fassenden Verein durch die Lande, um Geld für soziale Zwecke zu sammeln. Die Streetbunnys wollen durch ihre Spenden vorwiegend Kinder unterstützen, die schwer krank sind oder im Sterben liegen. Ebenfalls richten sie ihr Augenmerk auf Obdachlose.
 
Das „Grillparadies“ neben Tedox in der Stuttgarter Straße 134 unterstützt diese Aktivitäten mit Spenden. Nach der ersten Aktion im Juni veranstaltete der gastronomische Betrieb in diesem Monat einen zweiten „Streetbunny-Tag“. Bei dieser Gelegenheit konnten den caritativ motivierten Motorradfahrern rund 300 Euro Spendengeld überreicht werden. Pro verkauftem Bunny-Burger floss 1 Euro in diese Aktion.


Kultur

Das Thema „Vespa“ wurde auch bei der Talo-Pop-Revue „Azurro“ in der Stadthalle angeschnitten. Die Zuschauer in der restlos ausverkauften Stadthalle waren begeistert von dem Rückblick in Musik und Sprache auf italienische Gastarbeitergeschichten im Deutschland der Nachkriegszeit.
 
Eine besondere Wertschätzung wurde der Eislinger Schriftstellerin Tina Stroheker durch die Autorinnenvereinigung AV zuteil. Sie wurde zur Autorin des Jahres gewählt.
 
Nach den Ausstellungen Tilmann Zahn im Frühjahr und Sebastian Schrader im Sommer zeigte der Kunstverein ab 13. September die „Landart-Schau“ von Hama Lohrmann „eudaimonia“. Im Vorausgriff sei erwähnt, dass zum Ende des Jahres beim Kunstverein traditionell die Mitgliederausstellung auf dem Programm steht.


Feuerwehr

Gleich mit mehreren Veranstaltungsterminen rückte die Eislinger Feuerwehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Neben dem Tag der offenen Tür stand die Auszeichnung des stellvertretenden Kommandanten Winfried Fuchs mit dem Goldene Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes an.

Jubiläum Partnerschaft
Die Feuerwehr aus Oyonnax beim Stadtfest.

Freude herrschte bei den hiesigen Feuerwehrkameraden über die vor kurzem auf dem Stadtfest geschlossene Freundschaft zwischen den Feuerwehren von Eislingen und Oyonnax. Erste Früchte trug diese Verbindung mit der Einladung zu den Feierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen der Feuerwehr in die französische Partnerstadt. Die Eislinger Delegation um Kommandant Jürgen Reick war angetan von der herzlichen Gastfreundschaft der französischen Kameraden und dem fachlichen Austausch untereinander.


Sport

Einen kleinen Marathon an Auszeichnungen absolvierte die TSG bei ihrer 20. Ehrungsmatinée. Insgesamt wurden neben 34 Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und 16 Ehrungen für Verdienste um den Verein 172 Mitglieder für ihre sportlichen Leistungen ausgezeichnet. Zu Sportlerinnen des Jahres kürte der Verein die beiden Elfjährigen Isabella Merz und Helen Willing.


Demenz Netzwerk

Anlässlich des Welt-Alzheimer-Tags beteiligte sich das örtliche Demenznetzwerk auch in diesem Jahr wieder aktiv am bundesweiten Aktionstag. Auf dem Wochenmarkt war das Netzwerk mit einem Stand vertreten. Dort konnten sich Betroffene, Angehörige und Interessierte rund um die Demenz informieren. Mit einem Quiz konnte man dort sein Wissen über die Krankheit testen.
 
Parallel zu dieser Aktion wurde in der Stadtbibliothek vom 17. bis 28. September ein Büchertisch mit Literaturempfehlungen zum Thema Demenz bereitgestellt. Abgerundet wurde dieses breit angelegte Informationsangebot mit einer Filmvorführung am 1. Oktober im Jurasaal der Stadthalle sowie mit einem kostenlosen Gesprächskreis für pflegende Angehörige am 7. Oktober im Gemeindehaus der Evangelischen  Christuskirchengemeinde.

Eislinger auf der Bundesgartenschau erfolgreich

Bei der BUGA/Bundesgartenschau in Heilbronn wurde die Friedhofsgärtnerei Konzelmann-Höfer für die beste Gestaltung eines Wahlgrabes in fließender Form in Ausstellergemeinschaft mit der Gärtnerei Haag aus Stuttgart im Frühjahr mit der Großen Medaille der DBG / Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft in Gold gewürdigt. Die Sommer- und die Herbstbepflanzung wurden ebenfalls mit Goldmedaillen ausgezeichnet. Gekrönt wurde damit auch das erfolgreiche, kontinuierliche Wirken der Eislinger Gärtnerei auf der BUGA mit der Verleihung des Staatsehrenpreises in Gold des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.


Kleines Jubiläum Fitness-Forum

Das Sportstudio Fitness-Forum konnte in diesem Monat sein 35-jähriges Jubiläum begehen. Angefangen hat alles als Sportstudio Condo. Seit 2007 sind die Räume des Sportstudios in dem früheren Hofmann-Areal in der Stuttgarter Straße 122 untergebracht.


Förderung des Lesens bei Kindern


Kinder beim Frederik Tag in der Stadthalle
Frederick-Tag in der Stadtbücherei.

Anlässlich des landesweiten Literatur-Lese-Fests standen zum „Frederick-Tag“ in der Stadtbücherei Autorenlesungen und Bastelvormittage auf dem Programm.

Vielfältige Veranstaltungen in der Stadthalle

Eine Fülle von Veranstaltungen fand in diesem Monat in der Stadthalle statt. Am 8. Oktober gastierte als musikalischer Leckerbissen das Stuttgarter Schüler-Sinfonieorchester.
 
Tags darauf beindruckte die Puppenspielerin Andrea Bongers mit einem Mix mit Musik und Kabarett in der Eislinger Veranstaltungshalle. Am 19. Oktober fand eine musikalische Lesung mit Udo Wachtveitl, begleitet vom Gitarrenduo Gruber und Maklar, statt.
 
Die CDU Eislingen lud zur Feier des Tags der Deutschen Einheit den Politiker Hubert Wicker ein. Er war Regierungspräsident in Tübingen, danach Chef der Staatskanzlei unter dem damaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Oettinger und von 1991 bis 1997 Staatssekretär im Sächsischen Innenministerium.
 
Am 14. Oktober veranstaltete die Volkshochschule in der Stadthalle einen Informationsabend zum Elektroauto im Alltag. Der Experte Andreas Hohn stand Rede und Antwort zu diesem Thema, insbesondere zu Fragen was es bei der Anschaffung des Fahrzeugs zu beachten gilt.
 
Ein weiteres Zukunftsthema packte die Volkshochschule mit dem Vortrag von Andreas Dohmen über die Veränderung der Gesellschaft durch die Digitalisierung an.
 
Neben verschiedenen Volkshochschulveranstaltungen führten nunmehr zum achten Mal Nora Hummel und Heide Kottmann das achte Internationale Frauenfrühstück am 13. Oktober durch.

Organisationsteam des Internationalen Frauenfrühstücks übergibt einen Spendenscheck
Spendenübergabe internationales Frauenfrühstück: Das Geld kommt der Eislinger Pestalozzischule zugute.
 
„Angekommen in Eislingen“ lautet der Titel, unter dem 17 Geflüchtete ihren Weg von ihrer angestammten Heimat nach Eislingen beschrieben haben. Die dazugehörigen Fotostellwände wurden im Eislinger Rathaus ausgestellt.


Die Ausstellung „Angekommen in Eislingen“.

Der Öffentlichkeit vorgestellt wurden diese Rollups am 16. Oktober in der Eislinger Stadthalle von Oberbürgermeister Heininger. Die Menschen wurden zu Hause und am Arbeitsplatz vom Eislinger Fotografen Paul Kottmann festgehalten. Zustande kam das Projekt, das in der Reihe „Meine Wurzeln“ verankert ist, in engem Schulterschluss mit den Integrationsmanagern Renate Völlinger und Veit Hagl sowie Bernd Letzel.
 
Die Tage 23. und 24. Oktober waren den traditionellen Seniorenfeiern in der Stadthalle vorbehalten. Über 2000 Senioren aus Eislingen, Krummwälden und Eschenbäche ab Jahrgang 1944 waren zum Kommen eingeladen. Mit Darbietungen der Schulen, von Vertretern der Stadtverwaltung und von der Musikschule war für gute Unterhaltung und Kurzweil gesorgt.

Blick in die voll besetzte Stadthalle bei den Seniorenfeiern
Ein Dank der Stadt an die ältere Generation: die Seniorenfeiern.

Neues aus der Stadtverwaltung

Weitere Marksteine in den aktuellen Entwicklungen der Stadtverwaltung waren die Bestellung der Mitglieder des Integrationsausschusses, die Ernennung Eislingens zur Fairtrade-Stadt sowie der Schaffung neuer Strukturen in der Verwaltung.

OB Klaus Heininger nimmt die Fair Trade-Auszeichnung entgegenEislingen wird Fairtrade-Stadt.
 
Im Frühjahr ist Baubürgermeisters Jürgen Gröger aus dem Amt ausgeschieden. Der Gemeinderat hat mit Wirkung auf 1. November beschlossen, die Verantwortung auf der obersten Ebene der Verwaltung künftig auf drei Fachbereichsleiter zu verteilen. Den Bereich Finanzen, Kultur und Ordnungsverwaltung vertritt künftig Oliver Marzian, das Bauwesen Dirk Ringleb und Bereiche der zentralen Verwaltung Oberbürgermeister Heininger. Die beiden früheren Bürgermeisterstellen sind damit abgeschafft.
 von links nach rechts: Oliver Marzian, Oberbürgermeister Klaus Heininger und Dirk Ringleb
Oberbürgermeister Klaus Heininger mit den Fachbereichsleitern Oliver Marzian (links) und Dirk Ringleb  (rechts).
 
Veränderungen gab es auch im jüngst gewählten Gemeinderat. In der Fraktion der FWV rückte für Willy Hörmann Bernd Horwat nach, in der CDU für Werner Stierand Axel Raisch

von links nach rechts: Oberbürgermeister Klaus Heininger, Werner Stierrand, Axel Raisch, Willy Hörmann und Bernd Horwat
Oberbürgermeister Klaus Heininger mit den Stadträten Werner Stierand, Axel Raisch, Willy Hörmann und Bernd Horwat (von links)
 
An dieser Stelle sei erwähnt dass mit Wirkung zum 31. Dezember der langjährige Haupt- und Personalamtsleiter Eberhard Weiler in Ruhestand geht. Die Leiterin des Bildungs-, Kultur- und Sportamts Maria-Luise Schäfer kann auf vier Jahrzehnte Dienstzeit im öffentlichen Dienst zurückblicken.

Oberbürgermeister Klaus Heininger (links) gratuliert Maria-Luise Schäfer mit einem Blumenstrauße zum 40-jährigen Dienstjubiläum
Oberbürgermeister Klaus Heininger ehrt die Bildungs-, Kultur- und Sportamtleiterin Maria-Luise Schäfer für 40 Jahre Tätigkeit im Öffentlichen Dienst.


Heiner Schrag (links) und Eberhard Weiler
Hauptamtsleiter Eberhard Weiler verabschiedete den Amtsboten Heiner Schrag im Oktober. Sein Nachfolger wurde Kevin Kämpf.


Veranstaltungen im Talx, bei St. Elisabeth und bei der Christuskirche

Die bereits in der Antike genutzte Maltechnik Enkaustik stand im Mittelpunkt des Internationalen Kreativtreffs am 5. Oktober im Jugendhaus Talx. Unter der Anleitung von Elnora Hummel entstanden sehenswerte kreative Karten und Druckwerke.

Enkaustik-Karten
Enkaustik Workshop beim Internationalen Kreativtreff.
 
Im gemütlichen Rahmen feierten 30 Besucher und Betreuer das zehnjährige Bestehen der Tagespflege im Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth.
 
Große Resonanz fand die Musikveranstaltung „Night oft he Classics“ am 6. Oktober in der Christuskirche. Das Programm, das die Musiker Martin Neumann (Geige), Susanne Welz Querflöte), Ingrid Rothfuß (Gesang) und Jürgen Rothfuß (Keyboard) zusammengestellt hatten, reichte von Vivaldi bis Glenn Miller und von Filmmusik-Stücken bis Mozart. Am 19. Oktober gastierten die beiden Musikerinnen Miriam Burkhardt und Verena Zahn mit dem Konzert „Sopran & Orgel“. Abgeschlossen wurde die Reihe der Veranstaltungen in diesem Monat mit einem Workshop rund um die Rose.

„Go West“

Unter diesem Motto erinnerte der Posaunenchor des evangelischen Jugendwerks an den Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren. Im Herbstkonzert in der Lutherkirche verband das Bläserensemble mit seinen Musikstücken auch den Schwenk zum Wilden Westen in Nordamerika.


Totensonntag

Passend in die Herbst-Zeit fand in der Christuskirche eine geistliche Abendmusik zum Totensonntag statt. Eingebunden in eine Meditation von Pfarrer Frieder Dehlinger zu Bildern von Vincent van Gogh musizierten Urs Läpple, Susanne Götz und Dizzy Krisch.


Veranstaltungen bei St. Markus

Das katholische Gemeindezentrum St. Markus rückte mit Veranstaltungen der Kolpingsfamilie zu den Themen Pflege und Mexiko in den Blickpunkt. Für Aufmerksamkeit sorgte auch die Martinsfeier auf dem Kirchplatz St. Markus.


St. Elisabeth

An dieser Stelle sei daran erinnert, dass im Altenzentrum St. Elisabeth feierlich der Namenstag der Namenspatronin der Einrichtung begangen wurde. Des Weiteren wurde die aufwändig sanierte Kapelle mit einem ökumenischen Gottesdienst eingeweiht. Überdies wurde das neue Haus St. Franziskus seiner Bestimmung übergeben.


„Lebensreisen“

Eine Erfolgsgeschichte der sozialdiakonischen Stelle ist das mittlerweile in zweiter Auflage erschienene Buch „Lebensreisen – Was wir erzählen möchten“. Dort sind Lebenserinnerungen von Eislinger Senioren verewigt. In diesem Monat wurde ins Altenzentrum St. Elisabeth zu einer Lesung aus diesen Lebensgeschichten mit Karin Semmler, Marianne Nill und Hannelore Schnizler eingeladen.


Konzerte und Veranstaltungen in Verbindung mit der Stadtverwaltung

In der Stadthalle standen im November politisches Kabarett mit Bruno Jonas und der Lateinamerika-Abend „VIDA! Argentino“ auf dem Programm. Des Weiteren war auch das diesjährige Benefizkonzert der Stiftung Alten- und Familienhilfe wieder ein großer Publikumserfolg.

Blick auf die Akteure des Benefizkonzerts
Benefizkonzert der Stiftung Alten- und Familienhilfe.
 
Eine gute Resonanz fand die Lesung der Spiegel-Bestsellerautorin Maria Nikolai. Sie kam auf Einladung von Stadtbücherei und Volkshochschule in die Stadthalle und las aus ihrem neuesten historischen Roman „Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre“. In der Pause gab es zur Verkostung handgemachte Pralinen aus vom Café Konditorei Da Damiano.

Die Autorin Maria Nikolai mit begeisterten Besucherinnen der Lesung
Lesung „Die Schokoladenvilla“ mit der Bestseller-Autorin Maria Nikolai


Wiedmann & Winz

Eine Investition in die Zukunft tätigte die Firma Wiedmann und Winz mit seinem Erweiterungsbau. Angesichts steigender Nachfrage investierte das Unternehmen zehn Millionen Euro in die Erweiterung und Renovierung am Standort Eislingen. Die Einweihung des Gebäudekomplexes wurde Anfang November begangen.
 
Das in Geislingen/Steige beheimatete Logistikunternehmen hat sich im Jahr 2000 am Standort Eislingen im Bereich der Hallen der ehemaligen Papierfabrik Akerlund & Rausing niedergelassen. 2012 wurde das gesamte Betriebsgelände mit einer Fläche von 3,8 Hektar erworben.
 
Arbeitsschwerpunkte des Logistikers sind Transporte und andere Dienstleistungen in den Feldern Automotive, Maschinen- und Anlagebau sowie Konsumgüter.


Tante Nelli

Eine bemerkenswerte Geschäftsidee setzte Ingrid Strähle mit der Eröffnung des Unverpacktladens „Tante Nelli“ um. In den Geschäftsräumen der ehemaligen Apotheke am Freimannkreisel richtete sie ein Geschäft ein, in dem Waren des alltäglichen Bedarfs einschließlich Lebensmittel gekauft werden können. Mit Rücksicht auf Umweltbelastungen durch Verpackungsmüll sind die Kunden angehalten, ihre Verpackungen mitzubringen.


Wäscherei Bucher

Mit Monatsbeginn November hat die Firma Wäscherei Bucher / Textilpflege Kober in der Gartenstraße ihre Pforten geschlossen. Damit ging eine 85 Jahre währende Betriebsgeschichte zu Ende.


Schulen

Das Engagement der Schüler der Silcherschule für ihre Schülerfirma fand große Beachtung. Vor diesem Hintergrund fand die Nominierung zum Würth Bildungspreis statt.
 
Beachtung fand ebenfalls die neuerliche Spende-Aktion der Dr.-Engel-Realschule „Weihnachten im Schuhkarton“, die sich an Bedürftige richtet


Fechten bei der TSG

Auf eine ausgesprochen erfolgreiche Zeit konnten die TSG-Fechter zurückblicken. Die Teilnahme am „Grünwalder Wappen“ in München krönte unter den acht Eislinger Fechtern Maximilian Kindler mit einer Silbermedaille. Bei einem Turnier in Tauberbischofsheim setzte ein regelrechter Medaillenregen für die Eislinger Fechter ein.


Förderung des Kindersports

Die Kindersportschule der TSG KISS darf sich über neue Geräte freuen. Belohnt wurde die engagierte Fußball-Jugendarbeit der KSG mit dem Besuch durch das DFB-Mobil. In dieses Bild fügt sich auch das freundschaftliche Fußball-Treffen der Bambinis von FC und KSG.


Sportlerehrung


Blick in die voll besetzte Stadthalle bei der Sportlerehrung
Auszeichnung für erfolgreiches Engagement: die Sportlerehrung.

Die Stadt honorierte das große und erfolgreiche Engagement der Eislinger Vereine mit der großen Sportlerehrung am 28. November. Die Erfolge reichten von Landes- und Bundesmeisterschaften bis zu internationalen Erfolgen. Zu den Geehrten gehörten u. a.: die C-Jugend des FC Eislingen, Aleksandar Cvijanovic (Kickboxen), Marco Eisele in Karate, Volleyballer und Fechter bei der TSG.
 
Ute Schwendemann (links) erhält einen Blumenstrauß aus den Händen von Oberbürgermeister Klaus Heininger
Auszeichnung für die Organisatorin Ute Schwendemann. Sie hat am Ende ihrer aktiven beruflichen Laufbahn die Sportlerehrung zum letzten Mal durchgeführt.

Ausklang

An der Schwelle zum Monat Dezember mit dem Blick zum Christbaum auf dem Schlossplatz lasse ich diesen Jahresrückblick ausklingen. Ereignisse aus dem letzten Monat des Jahres werden Ihnen, liebe Leser nicht entgehen. Es steht im Plan die Schilderung dieser Geschehnisse in den nächsten Jahresrückblick einzubeziehen.

Der Weihnachtsbaum vor dem Rathaus wird geschmückt
Aufstellung des Weihnachtsbaums beim Schlossplatz
 
An dieser Stelle wünsche ich allen Leserinnen und Leser dieses Rückblicks schöne und besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein gesundes und glückliches Jahr 2020.

Herzliche Grüße
Ihr

Martin Mundoff

Martin Mundorff
Stadtarchivar