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„Wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen“


Am vergangenen Samstag wurde ein ökumenischer Gottesdienst für Menschen mit gesundheitlichen Veränderungen im Alter in der St. Markus Kirche gefeiert. Zahlreiche Besucher folgten der Einladung.

Die Besucher erhalten den Segen

Als Abschluss des Gottesdienstes gingen die Pfarrerin Kathinka Korn und der Pfarrer Bernhard Schmid reihum und brachten jedem Einzelnen den Segen.
 
Die Besucher lauschen der Predigt „Wer auf Gott vertraut, ist wie ein Baum, der an einem Bach gepflanzt ist“. Mit diesen Worten aus Psalm 1 führten Pfarrerin Kathinka Korn von der Lutherkirchengemeinde und Pfarrer Bernhard Schmid von der Kirchengemeinde St. Markus-Liebfrauen durch den ökumenischen Gottesdienst, der am vergangen Samstag in der St. Markus Kirche gefeiert wurde. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand eine anschauliche und sehr persönliche Predigt. Es ging um das Element Wasser, ohne das ein Leben auf unserer Erde nicht möglich wäre. Da es in der Atacama Wüste so gut wie nie regnet, haben die Ureinwohner sich ein besonderes Regenzeremoniell mit einem sogenannten „Regenmacher“ ausgedacht. Dieser vermittelt, zumindest zeitweise, das Gefühl in einem Regenschauer zu stehen. Das Instrument wird traditionell aus getrockneten Kakteen, ihren Stacheln und kleinen Steinchen hergestellt und imitiert beim hin und her Bewegen das Geräusch von prasselndem Regen. „Besonders toll fand ich die Klänge des selbstgemachten Regenmachers“ erzählt eine Besucherin begeistert. „Dabei konnte man sich super entspannen“. Hierzu wurden die Besucher eingeladen ihre Augen zu schließen und einer Geschichte vom unentbehrlichen Nass und parallel dazu dem Regengeräusch zu lauschen.

Kaffee und Kuchen im Anschluss Der ökumenische Gottesdienst wurde speziell für Menschen mit gesundheitlichen Veränderungen im Alter, insbesondere für Menschen mit einer beginnenden Demenz konzipiert. Im Vordergrund stehen vertraute Lieder, Gebete und Rituale. „Diese Punkte sind ein wichtiger Bestandteil bei der Erinnerungsarbeit“, unterstreicht Heide Daiss, Koordinatorin Demenz-Netzwerkes. Direkt nach dem Gottesdienst waren alle Besucher zu einem Stück selbstgebackenem Kuchen und einer Tasse Kaffee ins Gemeindehaus eingeladen. Der nächste Gottesdienst findet am 16. Dezember 2017 um 15:00 Uhr in der St. Markus-Kirche statt.
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PSE (Pressestelle Stadt Eislingen/Fils)

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